Sängerfahrten des MGV Concordia

 Zur Bildergalerie hier

 

Sängerfahrt nach Dresden vom 24.08. – 28.08.2017


Zu einer Sängerfahrt startete der MGV Concordia Greven mit 2 Bussen und insgesamt 86 Personen, darunter auch die Ehefrauen und mehrere Gäste nach Dresden.
Zunächst ging es zur Gedenkstätte Buchenwald. Dieses Konzentrationslager wurde 1937 in unmittelbarer Nähe zur Klassikerstadt Weimar errichtet. Hier wurden Menschen aus fast allen europäischen Ländern von den Nazis gequält, gefoltert und ermordet. Der Besuch in Buchenwald und die fast 2stündige Führung zu verschiedenen Anlagen auf dem Gelände war für alle Reiseteilnehmer sehr ergreifend.
Nach dem Besuch in Buchenwald ging es weiter nach Dresden zum gebuchten Hotel. Nach dem Einchecken wartete ein gemeinsames Abendessen im nahe gelegenen „Feldschlösschen“ auf die Reisegruppe.
Am 2. Reisetag erfolgte eine große Stadtrundfahrt mit Führungen in der Semperoper und der Frauenkirche. Die historische Altstadt und die Villenviertel konnten bestaunt werden. Beim Stadtrundgang war die prächtige Kulisse der Hofkirche am Theaterplatz ebenso ein Blickfang wie das Monumentalmosaik aus Meißner Porzellan mit der Darstellung der Fürsten aus dem Hause Wettin. Ein Muss ist für jeden Besucher Dresdens ist ein Spaziergang über die berühmte Brühlsche Terasse. Ein gemütlicher Abend mit Gesang und Vorträgen aus den Reihen der Sänger war der Abschluss dieses Tages im „Feldschlösschen“.
Für den 3. Reisetag war der Besuch der Bastei im Elbsandsteingebirge ein Besuchspunkt. Danach ging es weiter über Hohnstein nach Bad Schandau. Hier wurde ein großes Passagierschiff bestiegen zu einer 3 stündigen Schifffahrt zurück zum Terassenufer nach Dresden. Danach wartete wieder das gute Buffet im „Feldschlösschen“ auf die Reisenden.
Auf jeder Sängerfahrt des Chores ist der Sonntag ein wichtiger Programmpunkt. Der Chor gestaltet dann in einer vorher festgelegten Kirche den Gottesdienst mit geistlichen Liedern mit.
An diesem 4. Reisetag Sonntag 27.08. war das in der Kirche St. Martin – einer früheren Garnisonskirche der Fall. In der sehr gut besuchten Messe hat der Chor 4 Titel aus seinem Repertoire vorgetragen. Nach dem Gottesdienst applaudierten die vielen Besucher. Zum Schluss brachte der Chor noch 2 Gesangsvorträge vor der Kirche zu Gehör.
Der Rest des Tages stand allen Teilnehmern zur freien Verfügung. Einige besuchten erneut die interessante lebendige Stadt, machten eine Radtour auf dem Elberadweg oder besuchten die Semperoper in der Nachmittagsveranstaltung nachdem sie Karten dazu erworben hatten. Auf dem Programm stand die Oper La traviata von Guiseppe Verdi.
Am letzten Tag der Reise am 28.08. war nach dem Auschecken ein besonderer Besuch vorgesehen. Es ging nach Meißen zur Besichtigung der Staatlichen Porzellanmanufaktur. Symbol der Manufaktur sind die gekreuzten Kurschwerter. In 4 Schauwerkstätten konnte man die Fertigung des Porzellans verfolgen. In einem Museum und im Verkaufsbereich konnte man die wertvollen Sachen besichtigen und natürlich kaufen.
Nach diesem interessanten Besuch in Meißen wurde dann die Heimreise nach Greven angetreten.

29.08.2017
Chronist + Schriftführer
Günter Wermelt

Sängerfahrt nach Berlin vom 08. – 11.11.15

Die Sänger des MGV Concordia und eine weitere Reisegruppe aus Ibbenbüren haben auf Einladung des MdB Anja Karliczek von der CDU an einer politischen Bildungsreise nach Berlin teilgenommen. Von Sonntag 08.11. bis Mittwoch 11.11. besuchten die Reisenden die Bundeshauptstadt.
Nach der Anreise am Sonntag war zunächst die Quartierverteilung in einem angenehmen Hotel. Auf dem Programm am Montag 09.11. stand vormittags zunächst ein Informationsgespräch im Besucherzentrum beim Bundesnachrichtendienst. Da noch etwas Zeit war, ergab sich für die Sänger draußen die Gelegenheit, ein Lied im Innenhof zu singen. Applaus folgte aus den geöffneten Fenstern.
Ein leitender Beamter mit Diplomatenstatus erläuterte die Aufgaben des Nachrichtendienstes mit seinen 4000 Mitarbeitern. Der Bundesnachrichtendienst ist der einzige Auslandsnachrichtendienst der Bundesrepublik. Er ist dem Geschäftsbereich des Bundeskanzleramtes zugeordnet. Die Aufgaben und Befugnisse sind im Gesetz geregelt. Zur Zeit wird ein kompletter Neubau erstellt. Die Grundstücksfläche beträgt ca. 10 ha.
Am Nachmittag erfolgte der Sicherheitscheck und die Besichtigung des Plenarsaals und ein Vortrag über die Aufgaben und die Arbeit des Parlaments. Anschließend war eine Diskussion mit der Abgeordneten. Ein Ständchen für sie durfte natürlich nicht fehlen. Ein Fototermin mit ihr in der Reichstagskuppel schloss sich an. Auch hier wurde ein Lied vom Chor gesungen. Die Sänger erhielten von den vielen Besuchern viel Applaus.
Am Dienstag 10.11. gab es am Vormittag eine Stadtrundfahrt, die an politischen Punkten orientiert war mit einer Führerin durch die Bundeshauptstadt. Der vorgesehene Besuch im Bundeskanzleramt konnte leider nicht stattfinden, da der Staatspräsident von Südafrika auf Staatsbesuch dort war. Als Ersatz dafür wurde das Gesundheitsministerium besucht. Hier empfing im Besucherzentrum der Staatssekretär Karl-Josef Laumann aus Riesenbeck die Besucher aus dem Münsterland. In einer regen Diskussion erläuterte er die vielen Aufgaben des Bundesministeriums für Gesundheit. Der Staatssekretär nahm auch Stellung zu der Situation der Krankenhäuser in Greven, Emsdetten und Borghorst. Auch die vorgesehenen Änderungen im Pflegebereich, die am Freitag 13.11. zur Abstimmung im Bundestag anstanden wurden angesprochen.
Dann wurde am Nachmittag des 10.11. das Stasimuseum im Haus 1 des ehemaligen Ministeriums für Staatssicherheit in Berlin-Lichtenberg besucht mit Führung und anschließender Diskussion. Es war der Dienstsitz des letzten Ministers für Staatssicherheit Erich Mielke. Hier wurde deutlich, wie aufwendig und mit welcher Macht die Überwachung der Menschen in der ehemaligen DDR war.
Das Motto, dass „Singen im Chor Spaß macht“ konnten die Sänger während der ganzen Reise umsetzen. Nach Tagen interessanter Begegnungen in der Bundeshauptstadt und mit vielen Eindrücken trat die ganze Reisegruppe am Mittwoch 11.11. die Heimfahrt an.

13.11.2015
Chronist + Schriftführer
Günter Wermelt

Sängerfahrt des MGV Concordia Greven
Reise zur Ostsee und Holsteinische Schweiz vom 06.08. bis 10.08.2015


Zu einer Sängerfahrt startete der MGV Concordia mit 2 Bussen am Donnerstag 06.08. gegen 8 Uhr mit insgesamt 92 Personen, darunter die Ehefrauen und einige Gäste. Ein Zwischenstopp für ein gesponsertes Frühstück wurde zwischendurch eingelegt. Zunächst ging es auf der Hinreise nach Lübeck zur Besichtigung der St. Marienkirche. Sie gilt als Mutterkirche der norddeutschen Backsteingotik und wurde von 1250 bis 1350 erbaut. Dem Bauwerk wird eine herausragende architektonische Bedeutung beigemessen. Mit einem Lied wurde in der Kirche des zuletzt verstorbenen Sängers des Chores - Reinhold Muntau - gedacht. Es war sehr ergreifend. Einige Reiseteilnehmer besuchten auch das Holstentor und das Buddenbrookhaus.
Nach einem gesponserten Mittagssnack ging es weiter zum gebuchten Maritim Seehotel am Timmendorfer Strand, das für die ganze Reise das Quartier war. Nach dem Einchecken wartete ein 3 Gang Menu im großen Speisesaal.
Am Freitag 07.08. war ein Tagesausflug in die Holsteinische Schweiz geplant. Zwei Fremdenführer standen für Erläuterungen bereit. Ein Stadtrundgang in Eutin und ein Besuch im Schlossinnenhof waren Programmpunkte. Über Malente ging es weiter zum Besuch einer Katenschinkenräucherei. Hier wurden den Reiseteilnehmern die Arbeitsgänge für die Zubereitung schmackhafter Schinken erläutert. Es war Gelegenheit geboten Schinken und Wurst zu kaufen. Davon wurde intensiv Gebraucht gemacht.
Anschließend ging es weiter nach Plön zur Außenbesichtigung des Schlosses in Höhenlage mit einem wunderschönen Blick auf den See. Es ist eines der größten Schlösser in Schleswig Holstein. Einem frisch vermählten Paar wurde dort zu ihrer großen Freude spontan ein Ständchen gebracht. Nach einem Stadtrundgang war die 5 Seenfahrt über den Plöner See der nächste Programmpunkt. Eine Überraschung war dann gegeben. Ein Reiseteilnehmer, der viele Jahre in Plön wohnte und im Shantychor Plön Sänger war, hatte mit dem Vorsitzenden der Concordia Bernhard Stegemann ein Zusammentreffen mit dem Shantychor in deren Vereinsheim am Plöner See arrangiert. Es wurden mehrere Seemannslieder und andere gesungen. Dann ging es zurück zum Hotel, wo das schmackhafte Abendessen eingenommen wurde.
Am Samstag 08.08. war ein Tagesausflug nach Mecklenburg - Vorpommern vorgesehen. Über Travemünde und Boltenhagen ging es zunächst nach Wismar. Die Stadt wurde erstmals 1229 als Stadt erwähnt und war Bestandteil des Hansebundes. Nach dem Dreißigjähren Krieg kam Wismar unter schwedische Herrschaft, die bis 1803 dauerte. Im 2. Weltkrieg wurde Wismar von schweren Bombenangriffen heimgesucht. Dazu gehörten auch die Georgenkirche und Marienkirche. Viele schöne renovierte alte Kaufmannshäuser zieren den Marktplatz. Ein Spaziergang am Hafen von Wismar war sehr reizvoll.
Dann ging die Fahrt nach Schwerin zum Schloss. Es ist auch Sitz des Landtages von Mecklenburg-Vorpommern. Aufgrund seiner romantischen Erscheinung wird es auch als „Neuschwanstein des Nordens“ bezeichnet. Ein Rundgang durch den Schlossgarten mit seinem vielen Blumenschmuck und altem Baumbestand war sehr beeindruckend. Nach einem Stadtbummel durch die pulsierende Innenstadt ging es zurück zum Hotel, wo ein Gala-Spezialitätenbuffet für die Reiseteilnehmer zubereitet war.
Am Sonntag 09.08. ging es nach dem Frühstück zur nahe gelegenen Kirche St. Paul in Timmendorf.Der MGV Concordia sollte dort den Gottesdienst mit geistlichen Liedern mitgestalten. Es gab allerdings auch hier eine Überraschung. Es stellte sich heraus, dass der in Vertretung zelebrierende Pfarrer Temme ein Cousin der Ehefrau unseres Chordirigenten Alexandros Thsilis war. Beide hatten sich seit ca. 4 Jahren nicht gesehen, da er als Militärpfarrer immer irgendwo im Einsatz ist. Mit 4 verschiedenen Liedern trat der Chor auf. Chormitglieder und Kammersänger Franz Kasemann trat ebenfalls zusammen mit der jungen Organistin in Aktion. Die vielen Gottesdienstbesucher applaudierten kräftig. Nach dem Gottesdienst stand der Rest des Tages zur freien Verfügung. Nach dem gemeinsamen Abendessen war noch ein gemütlicher Ausklang der Reise im Hotel. Etliche Sänger des Chores traten in Aktion und brachten lustige Vorträge und auch instrumental.
Am Montag 10.08. war der Abreisetag. Auf der Rückfahrt gab es noch einen Stopp im Hamburger Hafen. An den Landungsbrücken am Elbeufer wartete das Fahrgastschiff Commodore auf die Reisenden zu einer 2 stündigen Hafenrundfahrt bei Kaffee und Kuchen. Mit vielen Eindrücken trafen die Teilnehmer der 5 Tagereise gegen 20 Uhr in Greven ein.

12.08.2015
Chronist + Schriftführer
Günter Wermelt

 

Sängerfahrt nach Rügen vom 22.08.2013 – 26.08.2013
(Reisebericht erstellt vom Chronisten Günter Wermelt)

Donnerstag, 22.08.2013: Der MGV Concordia macht sich frühmorgens um 6.00 Uhr mit zwei Reisebussen und insgesamt 103 Teilnehmer/Innen auf zur Insel Rügen.
Nachdem die schon geschmierten Brötchen in den beiden Bussen verstaut sind, geht die Fahrt los Richtung Rostock-Warnemünde.
Hier bewundern wir mehrere große Fährschiffe bei der Einfahrt und das sehr luxuriöse, riesige Kreuzfahrtschiff Emerald Princess am Kai. Dieses Kreuzfahrtschiff hat eine Länge von 290 m und eine Kapazität von 3000 Passagieren und 1200 Besatzungsmitgliedern. Nach einer ausreichenden Mittagspause erreichen wir gegen 17.00 Uhr unser gebuchtes First-Class-Hotel Jasmar Resort auf der Halbinsel Jasmund auf Rügen. Die Quartierverteilung ist gut vorbereitet und nach einer kurzen Erholungspause treffen wir uns alle am reichhaltigen Buffet zum gemeinsamen Abendessen.

Freitag 23.08.2013: Heute steht vormittags eine Fahrt nach Stralsund zur Besichtigung der berühmten Marienkirche auf dem Programm. Zwei Reiseleiter, die uns auf der gesamten Fahrt auf Rügen begleiten, geben umfangreiche Erläuterungen zur Geschichte der Kirche. Sie wurde im Jahre 1298 erstmalig erwähnt und gilt als Meisterwerk der Spätgotik in Mitteleuropa. Zwei geistliche Lieder runden den Besuch in der Marienkirche ab. Der Gesang wurde von den vielen Besuchern mit Beifall bedacht.

Anschließend geht es auf eine Rundfahrt über die Insel nach Putbus und Babe. In Sellin haben wir Gelegenheit, die schöne Seebrücke zu besichtigen, auf der Promenade zu spazieren und ein Essen einzunehmen. Dann geht es weiter nach Göhren zur Fahrt mit dem „Rasenden Roland“, der dampfbetriebenen Schmalspurbahn nach Binz. Die Bahn fährt schon seit 1895 mit ca. 30 km/Std. über die Insel. In Binz warten schon die beiden Busse und bringen uns zum Hotel zum abendlichen Essen vom Buffet.

Ein besonderes Highlight erwartet uns am Abend auf der Naturbühne Ralswiek. Dort besuchen wir eine beeindruckende Vorstellung der Störtebeker Festspiele. Auf der Bühne mit ihren vielen Bauten, Kulissen und Anlagen finden über 8000 Personen Platz. In diesem Jahr heißt das Theaterstück „Beginn einer Legende“. Es handelt sich um einen neuen Zyklus um den legendären Seeräuber. Es geht um Abenteuer, Liebe, Hass, Freundschaft und Schicksal. Eine große Prise Humor durfte natürlich nicht fehlen. Der Blick auf den naheliegenden Bodden, den aufgehenden Vollmond und das abschließende Höhenfeuerwerk ist unvergesslich.

Samstag, 24.08.2013: Heute starten wir mit den beiden Bussen und den zwei Reiseleitern zur großen Inselrundfahrt. Die schöne Natur und die Weite der Insel sind beeindruckend. Von Sassnitz aus geht es weiter mit dem Schiff und wir haben einen wunderbaren Blick auf die Kreidefelsen und die Stubbenkammer. Als Stubbenkammer wird die unmittelbare Umgebung des markanten Kreidefelsens Königsstuhl im Nationalpark Jasmund auf Rügen bezeichnet.

Anschließend geht es mit der Kleinbahn und einem ca. 1,5 km langen Fußmarsch zur schönen Kapelle in Vitt, einem kleinen Fischerdörfchen. Hier singen die Sänger des Chores zwei geistliche Lieder. Der anschließende Besuch in Kap Arkona ist der Abschluss dieser Tagesfahrt.
Nach der Rückkehr im Hotel hatten inzwischen fleißige Hände von der Leitung des Hotels einen Grillabend mit vielen Köstlichkeiten auf dem hauseigenen Gelände vorbereitet. Mit vielen humorigen, lustigen Beiträgen von Teilnehmern der Reisegesellschaft und viel Gesang, begleitet von Willi Wällering auf seinem Akkordeon, geht ein schöner Tag zu Ende.

Sonntag, 25.08.2013: Die Sänger des MGV Concordia sind eingeladen, in der bis auf den letzten Platz gefüllten katholischen Kirche Stella Maris in Binz den Gottesdienst mitzugestalten. Dieses wird selbstverständlich gerne angenommen, und mit mehreren geistlichen Liedern wird der Gottesdienst musikalisch bereichert. Unser Chormitglied, Kammersänger Franz Kasemann, tritt ebenfalls zusammen mit dem Organisten in Aktion. Der Pfarrer der Gemeinde bedankt sich für die Mitgestaltung. Viele Zuschauer, zum Teil Urlauber auf der Insel, sind begeistert und applaudieren kräftig, als der Chor anschließend vor der Kirche noch einige Lieder singt.

Den Nachmittag verbringen wir in Binz, da heute ein paar Stunden Freizeit angesagt sind. Auf der Rückreise zum Hotel machen wir per Bus noch einen Abstecher zum Seebad Prora. Dieses ist eine von 1935 - 1939 geplante und auch teilweise fertig gestellte 4,5 km lange Ferienanlage. Nach der geplanten, aber durch den 2. Weltkrieg nicht mehr fertig gewordenen Wohnanlage sollten nach Vorstellung der damaligen Planer 20.000 Menschen gleichzeitig Urlaub machen können. Heutzutage verfällt der größte Teil der ganzen Häuserzeilen bis auf einige Ausnahmen.
An diesem letzten Abend genießen wir noch ein gemütliches Beisammensein im Hotel mit viel Gesang und lustigen Beiträgen von mehreren Teilnehmern der Reise.

Montag, 26.08.2013: Heute heißt es leider Abschied zu nehmen von der Insel Rügen. Nach einem nochmals reichhaltigen Frühstück verabschieden sich die Sänger vor dem Hotel mit einem letzten Ständchen und wir treten die Heimreise Richtung Hamburg-Finkenwerder an. Dort findet als letzter Programmpunkt eine vorab gebuchte Besichtigung im Airbuswerk statt. Wir müssen uns einer genauen Personenkontrolle unterziehen und werden sodann in verschiedene Gruppen aufgeteilt. Jeder Gruppe ist ein kompetenter Führer zugeteilt und so erfahren wir viele interessante Details über Herstellung und Auslieferung der Airbus-Typen. Airbus beliefert immer mehr Airlines mit dem Flaggschiff A 380. Wir sind während der ca. zwei Stunden dauernden Führung erstaunt über die großen Dimensionen des Werkes und der Fertigung vom A 380 und A 320.

Mit vielen Eindrücken und ein wenig geschafft treten wir die Rückreise nach Greven an und erreichen gegen 22.00 Uhr wohlbehalten wieder unser Zuhause.

Es war eine beeindruckende Fahrt, die sicherlich noch lange in Erinnerung bleibt.
Dem Organisator Ludger Voss ein ganz herzliches Dankeschön !!!!

Bilder ansehen

MGV Concordia – Fahrt in die Pfalz vom 01. – 04.09.2011
(Reisebericht erstellt vom Chronisten Günter Wermelt)

Auf Sängerfahrt begab sich der MGV Concordia für einige Tage. Ziel war die histo-risch und kulturell bedeutende Stadt Speyer am Oberrhein und die schöne Pfalz. Mit 90 Personen starteten am Donnerstag, 01.09., zwei Busse. Zu den Reisenden gehör-ten auch einige Gäste des MGV. Der Chorleiter Alexandros Tsihlis konnte erst am Freitagabend zu der Reisegruppe hinzukommen. Quartier der ganzen Tage war das Hotel am Technik Museum Speyer.
Nach einem gemeinsamen Mittagessen im Gasthof Domhof und der Quartierverteilung war am ersten Tag eine 2-stündige Schifffahrt auf dem Rhein angesagt. Der Kapitän hatte sogar einen Abstecher in einen Altarm des Rheins mit eingeplant, damit die Reisenden auch einmal die schönen Auenwälder mit der vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt bewundern konnten. Das Abendessen fand im Restaurant „Weindorf“ auf dem Gelände des Technikmuseums statt.
Am Freitag, 02.09., stand die große Pfalzrundfahrt mit 2 Reiseführern an. Zunächst wurde eine Nudelfabrik besichtigt, bei der auch die Möglichkeit bestand, die weltweit begehrten Design-Produkte dieser Firma zu kaufen. Dann ging die Fahrt weiter durch viele kleine Weinorte nach Neustadt an der Weinstraße. Dort hatten alle die Gelegen-heit, bei einem längeren Aufenthalt die Stadt zu erkunden. Dann ging es weiter zum besonders schönen, teils mittelalterlichen Ort Freinsheim mit dem markanten Stadttor und der alten Stadtmauer. Schloss Ludwigshöhe im Pfälzer Wald, dem größten zu-sammenhängenden Waldgebiet Deutschlands, war ein weiteres Ziel. Hier hatte man eine wunderschöne Aussicht in die nähere und weitere Umgebung. Dieses Schloss dient auch als Trauungsort für Hochzeitspaare. Die Tenöre des MGV brachten einem jungen Paar ein Ständchen dar.
Die Rundfahrt führte dann noch nach Bad Dürkheim mit dem größten Weinfass der Welt. Dann ging es zurück nach Speyer zum Restaurant „Weindorf“ zum gemeinsa-men Abendessen.
Für Samstag, 03.09., stand ab 9 Uhr die Stadtführung in der geschichtsträchtigen Stadt Speyer mit 4 Führern auf dem Programm. Zunächst wurde der berühmte Kaiserdom, mit dessen Bau bereits im Jahre 1030 begonnen wurde, besichtigt. Im Jahre 1981 wurde der Dom zum Unesco-Weltkulturerbe ernannt. Unter der Leitung des Dirigenten durfte der Chor aus der Deutschen Messe von Franz Schubert das Heilig, Heilig singen. Großer Beifall der vielen Besucher war der Dank für den sehr gelungenen Vortrag. Auch vor dem Dom brachte der Chor noch einen Liedvortrag zu Gehör, der ebenso mit Beifall aufgenommen wurde. Weitere bedeutende Bauwerke, interessante Straßen und Gassen wurden unter der sachkundigen Führung besichtigt. Dann war Gelegenheit, in der noch zur Verfügung stehenden Zeit, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden.
Gegen 13.30 Uhr ging es zu dem geplanten Besuch bei einem Winzer in Oberotterbach in der Nähe von Bad Bergzabern. Der vorgesehene Spaziergang durch die Weinberge fiel der sengenden Hitze zum Opfer. Daher hatte der Winzer sich etwas einfallen lassen, indem er zum Besuch des Deutschen Weintores in Schweigen einlud. Dieses Bauwerk wurde im Jahre 1936 errichtet und markiert den südlichen Beginn der Deutschen Weinstraße. Noch interessanter war der Plan des Winzers, auf einer Rundfahrt das nahe gelegene französische Örtchen Seebach zu besuchen. Es ist ein schnuckeliges Dörfchen mit vielen alten Fachwerkhäusern mit reichhaltigem Blumenschmuck. Alle Reisenden waren begeistert. Dann ging es zum Hof des Winzers zum gemütlichen Pfälzer Abend mit Gesang, gutem Pfälzer Wein und Essen.
Am Schlusstag der Reise, am Sonntag, 04.09., ging es nach dem Auschecken zur St. Josef Kirche in Speyer. Dort durfte der MGV wie vorgesehen, den Gottesdienst mitgestalten. Nach einem Frühschoppen und Mittagessen im Gasthof Domhof, sowie einiger Liedvorträge für die vielen Besucher im Biergarten, ging es um 15 Uhr auf die Heimreise nach Greven, wo die gesamte Reisegruppe mit vielen Erinnerungen und Eindrücken gegen 21 Uhr eintraf.
Dem Organisator Ludger Voss sagen wir herzlichen Dank für die gute und aufwändige Vorbereitung und Durchführung dieser Reise.

Bilder ansehen

Sängerfahrt nach Prag – Tschechien vom 17. –20.10.2009
Teilweise entnommen dem Reisebericht v. Günther Wermelt (Chronist)

Auf Sängerfahrt begab sich der MGV Concordia Greven vom 17. – 20.10.2009 nach Tschechien. Mit insgesamt 97 Personen starteten zwei Busse über die Autobahn Richtung Hannover, Magdeburg, Halle, Dresden. Zu den Reisenden gehörten der Dirigent des Chores, Alexandros Tsihlis mit seiner Ehefrau und seinem Sohn, sowie noch einige Gäste des MGV. Das Ziel, die wunderschöne Hauptstadt Prag an der Moldau, wurde gegen 15 Uhr erreicht. Nach der Quartierverteilung im Hotel Amarilis – nur 200 Meter vom berühmten Wenzelsplatz gelegen – stand der Nachmittag zur freien Verfügung, um die nähere Umgebung zu erkunden. Gegen 19 Uhr traf sich die ganze Reisegruppe in einem böhmischen Restaurant, wo das gemeinsame Abendessen vorbereitet war. In lustiger Runde saßen die Sänger mit ihren Frauen und die Gäste zusammen. Der Sangesfreund Willi Wällering hatte sein Akkordeon mitgebracht und bei fröhlichen Liedern und lustigen Beiträgen einiger Sänger ging der erste Tag zu Ende.
Am nächsten Morgen stand ein wichtiger Programmpunkt auf dem Plan. Der 2. Vorsitzende des Chores, Ludger Voss, hatte die gesamte Reise vorbereitet und in persönlichen Gesprächen und Telefonaten mit dem Sekretariat des Erzbischofs von Prag erreicht, dass der Chor am Sonntag, den 18.10.09, den Gottesdienst um 9.30 Uhr im Veits-Dom auf dem oberen Burgberg Hradschin mitgestalten durfte. Da zur gleichen Zeit der MGV Drensteinfurt, der ebenfalls vom Dirigenten Alexandros Tsihlis dirigiert wird, in Prag weilte, war es möglich, dass die Sänger dieses Chores auch mitwirken konnten. Insgesamt 70 Sänger sangen mehrere Teile der Deutschen Messe von Franz Schubert im Gottesdienst sowie das Stück „Dir Vater im Himmel sei Ruhm, Preis und Ehr“. Der im 1. Tenor des MGV Concordia singende Kammersänger Franz Kasemann verschönte als Solist den Gottesdienst mit dem Vortrag von „Dank sei dir Herr“ von Georg Friedrich Händel. Die Besucher des Gottesdienstes bedankten sich für die Darbietungen mit großem Beifall. Man kann wohl sagen, dass der Auftritt im riesigen Veits-Dom der Höhepunkt der gesamten Reise war. Nach dem Gottesdienst trafen sich die Sänger vor dem Amtssitz des Erzbischofs von Prag. Der 1. Vorsitzende der Concordia, Bernhard Stegemann, bedankte sich bei der Sekretärin des Erzbischofs und überreichte ein Präsent. Der 2. Vorsitzende Ludger Voss nahm ebenfalls die Gelegenheit wahr, um der Sekretärin zu danken, dass es überhaupt möglich war, in dem gewaltigen Dom singen zu dürfen. Leider war der Erzbischof wegen eines wichtigen Termins nicht anwesend. Nach dem Vortragen des Liedes „Am kühlenden Morgen, wenn alles noch ruht ...“ verabschiedeten sich die Sänger. Dieser Vortrag lockte viele Touristen an, die mit lebhaftem Beifall nicht sparten.
Dann ging es mit den beiden Bussen wieder in den unteren Teil der Stadt. In dem großen Restaurant Pilenska trafen sich die Sänger aus Greven und ihre mitfahrenden Frauen und Gäste zusammen mit der ca. 60 Personen zählenden Reisegruppe aus Drensteinfurt zum gemeinsamen Mittagessen. Mehrere Gesangsvorträge beider Chöre unter dem gemeinsamen Dirigenten Alexandros Tsihlis erfreuten viele Besucher des Restaurants. Danach ging es zur Moldau zu einer 2-stündigen Schiffsfahrt, die leider bei ziemlich kühlem und regnerischem Wetter stattfand. Am Abend ging es zurück zum Hotel und zum anschließenden Abendessen in das gleiche Restaurant wie am Tage zuvor. Auch hier traten wieder viele Sänger in Aktion und verbrachten dort einen schönen Abend.
Am Montag, den 19.10.2009, war um 9.30 Uhr Abfahrt zu einer großen Stadtrundfahrt, die von zwei deutsch sprechenden Damen als Reiseführerinnen durchgeführt wurde. Die Rundfahrt dauerte ca. zwei Stunden, und die Erklärungen waren sehr beeindruckend. Die Entwicklung der Stadt ist sehr interessant, schließlich hat Prag fast eine tausendjährige Geschichte. Am Nachmittag fand dann eine Besichtigung einer böhmischen Glasbläserei in Nizbor statt. Bei einer Führung konnte man den Glasbläsern und Glasschleifern zusehen. Die Tätigkeiten kann man als sehr anstrengend bezeichnen. Es war auch Gelegenheit geboten, schöne Kristallsachen einzukaufen. Am Abend war das böhmische Restaurant wieder Ziel zum abschließenden Abendessen. Mehrere Personen der Reisegruppe zogen es noch vor, sich Prag während eines Spaziergangs bei Dunkelheit anzusehen und einen Bummel über die berühmte Karlsbrücke zu machen. Die vielen Sehenswürdigkeiten waren angestrahlt und es war ein unvergesslicher Anblick.
Am letzten Tag, am 20.10.2009, war es dann soweit, von Prag Abschied zu nehmen und die Heimreise anzutreten. Auf der Rückfahrt wurde einer der Busse von einer tschechischen Mautpolizei – einer Sondereinheit – angehalten. Daher musste der anschließende Aufenthalt in Leipzig nach dem dortigen Mittagessen im Thüringischen Hof leider verkürzt werden. Am späten Abend gegen 22.30 Uhr kehrte die gesamte Reisegruppe mit vielen Eindrücken wieder nach Greven zurück.
An dieser Stelle sagen wir nochmals ein herzliches Dankeschön den Organisatoren, besonders Ludger Voss, der sich mehrfach persönlich dafür eingesetzt hat, dass wir so eine schöne Fahrt erleben durften. Nur der „gute Draht“ zu Petrus hat ihm ein wenig gefehlt.

Bilder ansehen

Sängerfahrt nach Grevenstein und Ramsbeck/Sauerland vom 4. – 5.11.2006

Der MGV Concordia begab sich am 4.11.2006 auf ein Wochenende in das wunderschöne Sauerland. Er folgte einer Einladung des MGV Concordia Grevenstein 1866 zu seinem 140-jährigen Geburtstagssingen. Eine freundschaftliche Verbindung zu diesem Verein besteht schon seit neun Jahren.
Zuvor wurde am frühen Nachmittag das Erzbergbaumuseum in Ramsbeck besucht. Nachdem die Sänger mit Helm und Schutzkleidung versorgt wurden, fuhren sie zusammen mit anderen Besuchergruppen in einer originalen Grubenbahn 1,5 km in den Berg ein. 300 m unter Tage – die Temperatur beträgt hier im Sommer und Winter 12 Grad – wurde von einem erfahrenen ehemaligen Bergmann vor Ort in alten Stollen und Abbaugebieten die ehemalige Arbeitswelt erklärt. Es wurde deutlich, unter welch mühseligen Bedingungen das Erz abgebaut wurde. Das Erzbergwerk liegt direkt unter dem Erlebnispark Fort Fun am Dörenberg. Nachweislich wurden die ersten Abgrabungen bereits im Jahre 1540 ausgeführt. Es wurde im Jahre 1974 stillgelegt. Mehrere hundert Bergarbeiter verloren ihren Arbeitsplatz. Im Hauptgebäude des Museums waren zahlreiche Maschinen, die im Ramsbecker Bergbau zum Einsatz kamen, sowie eine umfangreiche Sammlung von Mineralien zu sehen.
Nach diesem wirklich interessanten Besuch ging die Fahrt weiter nach Grevenstein, wo nach der Quartierverteilung in zwei Hotels ein gemeinsames Abendessen im Hotel Holländer Hof eingenommen wurde. Anschließend ging es in die festlich geschmückte Schützenhalle von Grevenstein. Hier hatten sich insgesamt 13 Chöre eingefunden, die dem gastgebenden Verein zum 140-jährigen Jubiläum musikalische Grüße übermittelten. Ein originelles Geschenk wurde vom 1. Vorsitzenden Bernhard Stegemann an den Jubiläumsverein überreicht. Nach Beendigung der vielen Liedvorträge wurde zu den Klängen einer hervorragenden Band noch eifrig das Tanzbein geschwungen. Ebenso wurde – wie unter Sängern üblich – noch viel gesungen.
Am nächsten Vormittag erfolgte nach dem Frühstück ein gemeinsamer Frühschoppen sowie ein Mittagessen der Grevener Sänger im Landgasthof Rossel. Unter geschätzter Sangesfreund Werner Horstmann trug mehrere Gesangsvorträge vor und etliche „Dönekes“, die zur fröhlichen Stimmung beitrugen. Gegen 14.00 Uhr wurde die Heimreise nach Greven angetreten, wo man um 16.00 Uhr wieder wohlbehalten eintraf. Nach Meinung aller Beteiligten war es ein gelungener Sängerausflug.

gez. G. Wermelt
Chronist

Bilder ansehen

Sängerfahrt nach Steinbeck am 2.4.2005

Auf Vermittlung unseres SF Ludger Voss haben wir für Samstag, 2.4.2005, eine Einladung zur gesanglichen Gestaltung der Barbara-Messe (die heilige Barbara ist Schutzpatronin der Bergleute) in die Pfarrkirche St. Philippus und Jacobus, Steinbeck, erhalten. Steinbeck liegt in der Nähe der Stadt Recke.
42 SF machten sich um 13.45 Uhr auf die gemeinsame Busfahrt, die mit einem Zwischenaufenthalt in Püsselbüren unterbrochen wurde. Im Pflegeheim und der Altentagesstätte „Hedwigsheim“ gaben wir den Einwohnern ein kleines Konzert mit folgenden Liedern:
„Grüß Gott, Wo Emswasser rausche, Lebe, liebe, lache, Aus der Traube, Ei du Mädchen vom Lande, Kadsi bila mala mare, Mala moja und das heilige Sanctus aus der Deutschen Messe“. Zum Abschluss erfolgte noch das „Wanderliederpotpourri“.
Franz-Josef Focke mit dem Schifferklavier ließ noch ein selbst verfasstes Frühlingslied ertönen. Wir wurden von den rund 100 Zuhörern mit großem Applaus bedacht. Zur Belohnung gab es Kaffee, Kuchen und Schnittchen.
Nach Beendigung hatte SF Schellenbeck bei schönem Wetter noch Gelegenheit, Fotos vom Chor, den einzelnen Stimmen und dem Vorstand für unser Festbuch zum 130-jährigen Jubiläum zu machen.
Weiter ging es nach Steinbeck.
Die heilige Messe der Bergleute begann um 18.00 Uhr.
Unter dem Dirigat unseres Dirigenten Michael Niepel sangen wir: „Lobt den Herrn der Welt, Jahre kommen – Jahre ziehen, Frieden, Sancta Maria“.
Während der heiligen Kommunion sang unser SF Kammersänger Franz Kasemann das „Ave verum“ von W.A. Mozart.
Unser Gesang kam offensichtlich sehr gut an, denn wir erhielten großen Applaus.

Abschließend hatten wir im Pfarrheim noch reichlich Gelegenheit zu einem Umtrunk.

gez. H.G. Siepert  
Chronist

Bilder ansehen

Sängerfahrt in die Lüneburger Heide/Hamburg vom 3. – 5.10.2003

Freitag, 3.10.2003: „Tag der deutschen Einheit“
Pünktlich um 8.00 Uhr stehen auf dem ZOB zwei moderne Reisebusse der Firmen Weilke und Bils zur Abfahrt in die Lüneburger Heide bereit. 46 Sänger mit ihren Frauen und zwei befreundete Paare, also insgesamt 95 Personen, haben sich eingefunden und steigen voller Erwartung ein. Im Bus 2 der Fa. Bils fährt der gesamte 1. Bass, der sich freiwillig zur Quartierbelegung im Hotel „Hohe Luft“ entschlossen hat.
Die Fahrt geht bei bedecktem Wetter in Richtung Norden. Ein kurzer Zwischenstopp zur Kaffeepause wird am „Rastplatz Wildeshausen „ eingelegt und nach 3 ½ -stündiger Fahrt erreichen wir unser Ziel Handeloh. Hier werden wir bereits von unserem Freund und Mäzen Kurt Siebeneichler erwartet. Kurt hat unser Organisationsteam SF. Krachten, Lake, Spotteck, Daubitz und Stegemann in hervorragender Weise unterstützt, viele Tipps gegeben und die Hotels besorgt.
Bevor wir uns zum gemeinsamen Mittagessen versammeln, darf natürlich unser aller Hobby „Der Gesang“ nicht fehlen. Unter Leitung unseres Chorleiters Michael Niepel singen wir zur Begrüßung den „Deutschen Sängergruß“ und „Lebe, liebe lache ...“ Um 12.00 Uhr wird ein gemeinsames Mittagessen eingenommen und schon jetzt können wir feststellen: die Küche ist ausgezeichnet, und zwar alle servierten Menus. So geschmacklich gut und reichhaltig hat die „Concordia“ selten gegessen. Ein großes Kompliment der Familie Fuchs und seinem Personal!!!
Nach der bereits in Greven vorgenommenen Zimmerauslosung geht die Quartiernahme zügig über die Bühne, so dass wir zu einer zweistündigen Besichtigung der „Freien und Hansestadt Hamburg“ mit zwei Fremdenführers aufbrechen können. Wir überzeugen uns davon, dass die Stadt Hamburg die 2. reichste Stadt in der BRD ist. Angesichts der prachtvollen Villen kann sich unser SF Siepert nicht verkneifen, dem Kassierer SF Buller zum Erwerb eines „Erholungsheimes für stressgeschädigte Concordianer und ihren Familien“, direkt an der Elbe gelegen, zu animieren. Gisbert meint jedoch, selbst, wenn wir jeden Samstag Reibeplätzchen verkaufen und Ehrenvorsitzender SF W. Krachten ebenfalls jeden Samstag sein „Chor-Aktuell“ auflegt, säße das nicht drin. Also erholen wir uns weiter bei „Öppe“.
Gegen 19.30 Uhr sind wir wieder in unseren Hotels und genießen das reichhaltige „Kalte Büffet“. Natürlich wird auch wieder gesunden: „Herr Wirt, habt ihr noch kühlen Wein“, „Ei du Mädchen vom Lande“ und der „Spielmann“ animieren unsere „Fans“ und es wird noch so manches Gläschen Pils und Heidefeuer getrunken.
Eine kleine Episode am Rande: Unser SF Erhard Rade lag plötzlich während des „Ei du Mädchen vom Lande“ auf dem Boden und suchte nicht „das Mädchen“, sondern einen Zahn, der vor lauter Begeisterung beim Singen aus seinem Provisorium beim Atemholen heraus gefallen ist. Erhard, ein engagierter Sänger im 1. Bass, findet unter Mithilfe seiner SF denselben jedoch, so dass dieses kleine Malheur glimpflich ausgeht.  
So geht ein harmonischer Abend unter der Musik eines Alleinunterhalters zu Ende.
Samstag, 4.10.2003:

Nach einem reichhaltigen Frühstück erfolgt bei kühlem Wetter unsere Abfahrt gegen 10.30 Uhr nach Undeloh, wo fünf „Heidekutschen“ auf uns warten. Gemächlich kutschierten uns die Fahrer, vorbei an Wacholderhainen und Birkenalleen mitten durch die, in Anbetracht der bereits fortgeschrittenen Jahreszeit, weitgehend verblühte Heidelandschaft. Wir alle sind fasziniert von dieser schönen Gegend und erreichen gegen Mittag den höchsten Punkt in der Heide, den „Wilseder Berg“. Hier haben wir ausgiebig Zeit zu einem Spaziergang und besichtigen das Heidemuseum.
Kaffee und Kuchen stehen bereits im „Heidekrug“ bereit. Bevor wir zur Heimfahrt mit den Kutschen aufbrechen, ertönt unser Gesang im großen Saal zur Freude auch einiger Zuhörer: „Emswasser“, „Die Landstraße“, „Kad si bila“ und „Mala moja“. Die Regenschauer sind vorbei und unsere Pferde traben gemütlich zu den Bussen. Einige erlebnisreiche Stunden liegen hinter uns.
Gegen 16.00 Uhr erreichen wir wieder das Hotel Fuchs, wo in gemütlicher Runde Doppellkopp und Skat gedroschen werden, derweil sich die anderen Sänger mit ihren Frauen ausruhen können.
Am Abend vor dem kalt/warmen Galabüffet gesellen sich die Wirte Fuchs sen. und jun. Zu uns. Sie bedanken sich für das sehr gute Auftreten der Concordianer. In Erwiderung überreicht unter großem Beifall unser Vorsitzender SF Stegemann für hervorragende Gastfreundschaft beiden „Gastgebens“ die Vereinsnadel und lädt sie zu einem Gegenbesuch nach Greven ein. Ebenfalls wird unser Mäzen Kurt Siebeneichler mit Frau für seine Verdienste um diesen Ausflug die Vereinsnadel überreicht. Er erhält als Geschenk eine „Radierung Greven“. Seiner Frau wird ein Blumenstrauß überreicht. Kurt bedankt sich mit herzlichen Worten und kündigt seinen Gegenbesuch in Greven an.
Unter den musikalischen Klängen des Haus-Unterhalters genießen wir das Galabuffet und es ist genügend Zeit, sich das üppige Mal wieder herunter zu tanzen.
Jetzt beginnt die Stunde unserer Entertainer: „Pilo Schulte“ mit seinen famos gedichteten Strophen zum „Rrrrr“ und einigen Witzen sowie Werner Horstmann mit seinem Auftritt als „Feuerwehrmann gut Schlauch“ und dem „Concordialied“, das alle Anwesenden begeistert mitsingen, heizen die Stimmung so richtig an. Und nicht zuletzt glänzt unser „Peter“ Wasiak mit seiner Gitarre und dem Auftritt: „Hermann Löns die Heide brennt“, dem leicht erotischen „Heut ist wieder Samstag und dann ist wieder ram ta tam“. Vor allem aber sein so einfühlsam vorgetragenes „Dona Maria“ jagt manchem Anwesenden die „Gänsehaut“ über den Rücken. Allen Solisten von ganzem Herzen: Danke schön. Ohne Euch wäre die Concordia ärmer!!!
Aber auch unser Chor gibt sein Bestes und trägt folgende Lieder vor: Aus der Traube in die Tonne, Wo Emswasser rauscht, Deutscher Sängergruß und den Würfelbecher.
Kurt Siebeneichler bereichert ebenfalls den Abend mit „selbst verfassten Versen“ und „Moritaten. Ein wahrer kleiner Dichter. Auch ihm herzlichen Dank!!!
In bester Stimmung müssen wir schon relativ früh zu Bett, da am nächsten Tag im Hamburger Dom die musikalische Begleitung des Hochamtes ansteht.
Sonntag, 5.10.2003:
Bereits um 7.00 Uhr finden wir uns zum Frühstück ein. Nachdem ausgecheckt wurde, verabschieden wir uns beim Herrn Fuchs. Es waren sehr schöne Stunden hier.
Gegen 9.00 Uhr treffen wir am Dom der katholischen St. Marien-Gemeinde Hamburg ein. Hier befindet sich der Sitz des Erzbischofs Bernhard Thissen, der im Jahre 2002 vom Papst in Rom zum Erzbischof des Erzbistums Hamburg geweiht wurde. Hamburg ist ebenfalls Sitz es Metropolitenkapitels. Das Erzbistum wurde im Jahre 831 unter dem heiligen Ansgar gegründet. Die Domkirche ist in den Jahren 1890 – 1893 erbaut worden.
Durch Vermittlung von Kurt Siebeneichler hat uns seine Eminenz Erzbischof Thissen zur gesanglichen Begleitung des Hochamtes am Tag des Erntedankgottesdienstes eingeladen. Leider kann uns – entgegen seiner Absicht – der Erzbischof nicht selbst empfangen, da er zur Seligsprechung von Pater Janssen in Rom weilt.
Stattdessen gebrüßt uns sein Vertreter als „Mitkommilitonen des Erzbischofs“, was bei uns für allgemeine Heiterkeit sorgt.
Unter der Orgelbegleitung vom Domorganisten Prof. Kleine begleiten wir den Gottesdienst mit folgengen Chorsätzen: Festlicher Hymnus von H.J. Rübben, Lobt den Herrn der Welt von W. Trapp, Altrussischer Kirchengesang Amin von Q. Rische, Sancta Maria von J. Schweitzer, O sacrum convivium von Viadana, Sancta Maria von J. Schweitzer, Frieden von Gotthilf Fischer sowie aus der bekannten Messe Requiem von L. Cherubini das Graduale. Kammersänger und SF Franz Kasemann brilliert mit dem sehr einfühlsam gesundenen Ave verum Corpus von W. A. Mozart.
Unser Auftritt, übrigens in neuer Kleidung mit Weste, hat laut Michael Niepel gut geklappt und wurde von den Gottesdienstbesuchern mit stehendem Applaus bedacht.
Vorsitzender SF B. Stegemann überreichte Prof. Kleine als Gastgeschenk für seine Eminenz unsere Jubiläums-CD sowie das Festbuch. Außerdem ein persönliches Geschenk von Pfarrer Kösters, hiesiger Pfarrer in der St. Josef-Gemeinde, der den Erzbischof persönlich gut kennt.
Vor dem Dom geben wir abschließend noch ein kleines Ständchen und singen: Wo Emswasser rauscht, Am kühlenden Morgen, Lebe, liebe, lache, Deutscher Sängergruß und Kad si bila mala mare.

Die Busfahrt geht auf der Elbchaussee weiter nach Wedel, vorbei an altehrwürdigen Reeder- und Kapitänsvillen, sowie hochherrschaftlichen Anwesen zum „Schulauer Fährhaus“ Willkommshöft, wo alle vorbeifahrenden Schiffe aus der ganzen Welt mit Nationalhymne und Begrüßungsworten empfangen werden. Für Interessierte werden ebenfalls die technischen Daten des Schiffes, wie BRT usw. erwähnt.

Wir nehmen hier unser vorbestelltes Mittagessen ein und können einen kurzen „Landgang“ vornehmen.
Mit einem kleinen Ständchen für die zahlreichen Gäste starten wir gegen 15.00 Uhr unsere Heimfahrt. Aufgrund eines 35 Kilometerstaues auf der B 1 von Münster zum Lotter Kreuz, entschließen sich unsere Fahrer für eine „Überlandfahrt“. Nach einem kurzen Aufenthalt, wiederum in Wildeshausen, erreichten wir Greven wohl behalten gegen 20.30 Uhr.
So endet eine erlebnisreiche und harmonische Reise in bester „Concordia-Tradition“, die allen Teilnehmern noch lange in guter Erinnerung bleiben wird.
Ganz herzlichen Dank dem „Vergnügungsausschuss“ und allen Teilnehmern.

gez. H.G. Siepert
     Chronist

 

Sängerfahrt nach Simonswald im Schwarzwald vom 11. – 15.10.2001

Do., 11.10.2001. Pünktlich um 8.00 Uhr stehen zwei moderne Weilke-Busse zur Abfahrt mit ca. 100 Personen auf dem Rathausplatz bereit.
Das zunächst bedeckte Wetter bessert sich von Halt zu Halt. Anhand eines Bildschirms an Bord ist Reiseroute, Kilometer- und Zeitangabe gut zu verfolgen.
Heinz Vocke (Metermann) stellt sich selbstlos für die Getränke- und Essensversorgung im Bus zur Verfügung. Er eignet sich hierfür auch vorzüglich, weil er sich bei geringer Bushöhe nicht zu bücken braucht.
Gegen 17.30 Uhr kommt es zu erheblichen Verzögerungen durch zahlreiche Baustellen, Staus und einem LKW-Unfall, so dass wir erst um 18.30 Uhr unser Ziel erreichen.
Nach Hotelbelegung und reichhaltigem 3-Gänge-Abendessen im Hotel Krone-Post startet der Versuch zu einem gemütlichen Beisammensein. Peter Wasiak trägte mit seiner Gitarre zur allgemeinen Erheiterung bei. Auch Franz Kasemann unterhält mit einem Solo und Fr.-J. Frie mit einem „Immobilien-Vortrag“ die Sangesfreunde. Auch die Sangesbrüder versuchen einige Lieder zu intonieren. Das bessert sich, als der Chorleiter, Michael Niepel, der eigens seinen Familienurlaub abgebrochen hat, um ca. 22.00 Uhr erscheint. Nach den Liedbeiträgen: Würfelbecher, Mala moja und Ei du Mädchen vom Lande klingt der Abend fröhlich aus.

Fr., 12.10.2001. Um 9.00 Uhr startet die „Große Schwarzwaldrundfahrt“, begleitet von zwei ortskundigen Reiseleitern. Es geht durch enge Täler und romantische Orte (allein Simonswald hat eine Ortslänge von 17 km bei „nur“ 3.400 Einwohnern) zu den „Vogtsbauernhöfen“ – Schwarzwälder Freilichtmuseum – Ein LKW-Unfall auf enger Straße zwingt zu einer Umleitung.
(Anmerkung des Reiseleiters zu malerischen Schwarzwaldhäusern: „Wo früher Kühe aus den Fenstern lugten, schauen heute Touristen raus; lassen sich auch besser melken)
Die Vogtsbauernhöfe geben Einblick in frühere Zeiten und noch heute gültige Traditionen. Nebenbei erfährt man, dass die traditionellen Bollenhüte anzeigen, ob die Trägerinnen ledig (rot) oder schon „erledigt“ (schwarz) sind.
Weiter geht es über romantische Straßen an den Triberger Wasserfällen und zwei Ski-Schanzen vorbei nach Neustadt am Titisee. Der Chorleiter nutzt die Ankunft für zwei Chorbeiträge zur Begrüßung. Bei sommerlichen Temperaturen gestaltet sich der Tag angenehm.
Zurück fahren wir über das Glottertal mit kurzem Blick auf die Schwarzwaldklinik – heute ein Erholungsheim der Rentenversicherung – in den Ort Bickensohl am Kaiserstuhl, wo nach einer Weinkellereibesichtigung eine Vesper eingenommen und reichlich Wein in weiß und rot verkostet wurde. Mit steigender Stimmung bringen Sangesfreunde vom MGV Bleibach und der Gastgeber ihre Vorträge zum Besten. Auch Josef Mersch mit seinem Hammerschiedlied, die Feuerwehr-Ballade (nur zwei Strophen), Ulla Brockmeyer mit dem Vortrag vom „gekräuselten Schweineschwänzchen“ und zum Abschluss das Concordia-Lied dürfen nicht fehlen.
Eine stimmungsvolle Heimfahrt läutet noch einige gesellige Stunden in der Gastronomie in Simonswald ein.


Sa, 13.10.2001.
Die Besichtigung der Stadt Freiburg steht auf dem Programm. Manch ein Sangesfreund ist von der Urtümlichkeit dieser Stadt, des Münsters, des Marktgeschehens und der Umgebung überrascht.
Nachmittags geht es voller positiver Eindrücke zurück nach Waldkirch, wo um 15.00 Uhr eine Chorprobe in der barocken Kirche St. Margarethen stattfindet. Abends dann der Höhepunkt der Fahrt: Mitwirkung beim Konzert des Akkordeonclubs Simonswald und dem Harmonikaverein Linach. Unsere Liebbeiträge: Julischka und Mala moja erfolgen präzise und überaus gelungen. Hohen Anteil hieran hat unser Chorleiter, der sich äußerst engagiert dem Dirigat widmet.
Ein besonderes I-Tüpfelchen setzt unser Solist Franz Kasemann mit seinem Lied: „Vor meinem Vaterhaus steht eine Linde“ unter Begleitung unseres Chorleiters am Klavier. Die vorherigen Begrüßungsworte unseres Vorsitzenden, Bernhard Stegemann, der insbesondere Franz Kasemann als ehemaligen Tenor an der Wiener Staatsoper herausstellt, zeigen Wirkung. So ist es auch nicht verwunderlich, dass nach Chorbeiträgen: Würfelbecher und Tritsch-tratsch eine Zugabe (lebe, liebe, lache) unvermeidlich ist. Anhaltender Beifall entschädigt für manche Übungsstunde. Zudem konnten B. Stegemann und M. Niepel Geschenke des gastgebenden Vereins in Empfang nehmen.
Ich glaube, dass wir in Simonswald einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen und das Akkordeonkonzert wirkungsvoll aufgelockert haben. Der Abend klingt gemütlich aus.
So., 14.10.2001
. Nach kurzem Einsingen gestalten wir die Messe in der St. Margarethe-Kirche in Waldkirch. Dass tolle Ambiente und – leider muss man das festellen – die weltpolitischen Ereignisse lassen unsere Lieder in besonderem Licht erscheinen: Sancta Maria, O Sacrum, das Solo von Fr. Kasemann: Ave verum, Frieden und Lobt den Herrn der Welt, lassen manchem Zuhörer kalte Schauer über den Rücken laufen.
Alle Sänger und unser Chorleiter geben ihr Bestes, so dass zum Schluss des Gottesdienstes anhaltender Beifall aufbraust. Vielleicht hat ja der Obstler, den Kurt Spotteck vom „Bärenwirt“ besorgt hat und den er auf der Orgelbühne an rauhe Kehlen ausschenkt, seine Wirkung nicht verfehlt. Nach der Messe haben wir noch Zeit, den gerade stattfindenden Kunst- und Bauernmarkt in Waldkirch zu besuchen, bevor sich ein reichhaltiges Brunchen im nahen Felsenkeller anschließt. Dass Sommerwetter tut sein Übriges, so dass nicht nur in, sondern auch vor der Gaststätte lustiges Treiben herrscht.
Zu Ehren des Wirtes singen wir: Herr Wirt habt ihr noch kühlen Wein? Er ist sichtlich erfreut. Erfreut ist auch unser Verbindungsmann vom MGV Bleibach, der zusammen mit seinem langjährigen Geschäftspartner und Freund, Ludger Voss, viel zum Gelingen unserer Sängerreise vor Ort geleistet und mehrfach seine künstlerische Ader auch im MGV Concordia unter Beweis gestellt hat. Zum Dank wird er vom Vorsitzenden Bernhard Stegemann besonders hervorgehoben und ihm die Ehrennadel des MGV Concordia Greven verliehen.
Er bedauert das und erklärt, warum durch widrige Umstände das geplante Chorkonzert und Zusammentreffen mit zwei Chören nicht zustande gekommen ist.
Nach der Rückfahrt nach Simonswald steht der Rest des Tages zur freien Verfügung und nach dem Abendessen kann sich jeder Sangesfreund von der Gastronomie in Simonswald verabschieden, denn am
Mo., 15.10.2001
geht es wieder heimwärts. Die beabsichtigte Besichtigung der Europa-Stadt Straßburg misslingt allerdings; es bleibt bei der Besichtigung des Busparkplatzes vor den Toren der Stadt. Das Angebot der Busfahrer, einen längeren Mittagsaufenthalt in Bingen am Rhein einzuplanen, wird gern angenommen.
Nach ca. 101/2 Stunden erreichen wir um 19.30 Uhr wieder unsere Heimatstadt Greven.
Eine herrliche 5-Tages-Tour, gespickt mit Erlebnissen touristischer, gesanglicher und geselliger Art liegt hinter uns. Es war mal wieder eine typische Concorida-Fahrt – voller Freude und Harmonie.
Unser Dank gilt denen, die sich aktiv an der Reiseplanung und -durchführung beteiligt haben – allen voran Franz-Josef Epping und Ludger Voss.

gez. W. Horstmann 
2. Schriftführer

 

Konzertreise MGV Concordia nach Malta vom 12.10. – 19.10.1997

Sonntag, 12.10.1997
Um 7.00 Uhr fuhren wir mit dem Bus nach Düsseldorf und trafen mit dem Airbus der Malta-Airline gegen 15.00 Uhr in Malta ein, wo uns nach Erledigung der Zollformalitäten zwei Busse erwarteten, die uns zum Alexandra Hotel in St. Julians brachten.
Am nächsten Morgen fuhren wir um 9.00 Uhr nach Marsaxlokk, dem größten und ursprünglichsten Fischerdorf Maltas. Dieser Hafen, 1565 während der großen Belagerung durch die Türken eingenommen, sieht so bunt aus, weil er voll von kleinen „Luzzos“, kleine Boote, die in den traditionellen Farben rot – blau – gelb – gestrichen sind.
Weiterfahrt zur blauen Grotte mit ihrer faszinierenden Unterwasserwelt.
Dort angekommen, machten wir eine Bootsfahrt in kleinen Fischerbooten in die verschiedenen Höhlen der Grotte.

Da das Alexandra-Hotel vom gebuchten Standard *** erheblich abwich, kam es zu massiven Beschwerden, welche die örtliche Reiseleitung veranlasste, uns in ein modernes Hotel mit einer ****Sterne-Ausstattung, dem Jerma-Palace-Hotel in Marsascala umzusiedeln.

Also hieß es Koffer packen und gegen 17.00 Uhr wurde umgezogen. Uns erwartete ein Hotel der Spitzenklasse, und wir fühlten uns sofort wohl.

Am Dienstag, den 14.10.1997 begannen wir um 9.00 Uhr den Halbtagsausflug zur Hauptstadt Valettea. Die Stadt wurde vom Großmeister Jean Parisot de la Valett 1565 gegründet und bietet innerhalb ihrer gewaltigen Festungsmauern zahlreiche Sehenswürdigkeiten. Wir sahen die St. Johns Kathedrale, wo wir eine Strophe des „Heilig“ aus der Schubert Messe sangen.

Danach besichtigten wir den Großmeisterpalast mit seinen Gobelin-Wandteppichen aus dem Rassaal des Johanniterordens. Weiter zur Auberge des Castille, dem Amtssitz des Premierministers und die Upper Barracca Gardens (ein Park mit einer einmalig schönen Aussicht auf den Großen Hafen).
Danach ging es zurück zum Hotel.
Der Seewasser Swimmingpool mit Sonnenterrasse und Blick auf das Mittelmeer war ein Muss an jedem Tag. Hier verbrachten wir bei guter Laune die sonnigen Spätnachmittagsstunden.

Der Mittwoch, 15.10.1997, war zur freien Verfügung, dennoch nahmen wir gerne das Angebot unseres Reiseleiters zu einer Hafenrundfahrt an.

Am Abend erlebten wir eine Folkloredarbietung in einem schönen alten maltesischen Restaurant in Mdina, wo wir uns zum Schluss mit unseren bekannten Liedern beim Wirt für den schönen Abend bedankten.

Am Donnerstag, 16.10.1997, besichtigten wir die ehemalige Hauptstadt Mdina, eine typische mittelalterliche Stadt im Landesinnern, bei Tageslicht. Die „stille Stadt“, wie sie genannt wird, erlaubt eine herrliche Aussicht über die Insel und obwohl Mdina bewohnt ist, beeindruckt die Ruhe, die diese Stadt ausstrahlt.

Beim Besuch der Kathedrale aus dem 14. Jahrhundert und der Katakomben in Rabatt sangen wir das Lied zur Heiligen Jungfrau Maria.
Bei der Rückkehr in’s Hotel erhielten Neesemann die Nachricht vom plötzlichen Tod ihrer Tante, so dass die Beiden am Freitag Morgen die Reise abbrechen und nach Hause fahren mussten, was wir alle sehr bedauerten.
Am Freitag, 17.10.1997, stand der Ganztagesausflug zur Nachbarinsel Gozo („Insel der Ruhe und Gelassenheit“) auf dem Programm. Nach der ca. 30-minütigen Überfahrt besuchten wir die Calypso-Höhle (eine weltberühmte Höhle, die schon in der Odyssee von Homer erwähnt wurde). Von der Höhle war aber nur noch der Eingang zu sehen. Wir wurden aber durch eine schöne Aussicht auf die Calypso-Bucht entschädigt.
Weiterfahrt zur prähistorischen Tempelanlage von Ggntija. Es waren eine Menge Steine aufgeschichtet, und es wurden uns Steinplatten mit Löchern (Blutsammelstellen der Opfertiere) gezeigt. Die Opfer wurden meistens der Göttin der Fruchtbarkeit dargebracht.
Nach dem Mittagessen fuhren wir zur alten Zitadelle (alte Bastion mit einer herrlichen Kathedrale und rätselhaften Überresten alter Häuser).
Anschließend Besuch der Basilika Ta’Pinu (Wallfahrtskirche für alle Malteser und Gozitaner, sie verdankt ihre Entstehung einer Erscheinung der Bäuerin Camela Grima).
Danach fuhren wir zurück zum Hotel, wo uns eine große Überraschung erwartete. Im Hotel tagte der Gouverneur des Inselstaates Malta mit seinen Bürgermeistern, und nach Abschluss des Abendessens wurden wir zunächst vom Management des Hotels zu einem Drink an die Bar eingeladen, und im Verlauf des Abends brachten wir dem Gouverneur und seiner Begleitung zu deren Überraschung ein gelungenes Ständchen.
Nach dem aufregenden Abend konnte keiner so recht den Weg ins Bett finden, so dass es noch recht spät wurde.

Der letzte Tag auf Malta, der Samstag, war zur freien Verfügung. Einige Sänger nutzten diesen Tag, um Malta auf eigene Faust kennen zu lernen, andere machten Spaziergänge in der näheren Umgebung des Hotels und andere wiederum relaxten einfach am Pool oder im Hotel.

Um 16.30 Uhr fuhren wir dann nach Luqa, wo ein Gemeinschaftskonzert mit dem Kirchenchor in der Catholic Parish Church of Andrew stattfand.
Die Kirche war bis auf den letzten Platz besetzt und das Konzert wurde ein voller Erfolg, was auch auf dem anschließenden gemütlichen Beisammensein zum Ausdruck gebracht wurde. Der Abend klang mit gemeinsamen Gesängen aus. Am nächsten Morgen hieß es früh aufstehen (Abfahrt vom Hotel zum Flughafen um 5.45 Uhr).
Gegen Mittag landete unsere Maschine in Düsseldorf und gegen 14.30 Uhr waren wir alle wieder zu Hause.

Gisbert Buller

Bilder ansehen

MGV-Concordia – Konzert auf der Insel Borkum vom 1. – 3. Oktober 1994

Die Sängerfahrt nach Borkum vom 1.-3. Oktober 1994 war für die Concordianer ein voller Erfolg. Schon der Auftritt von 60 Sängern in der Kirche „Maria Meeresstern“ und zum abendlichen Konzert im festlich geschmückten Kursaal konnte sich sehen und sehr gut hören lassen. In der überfüllten Kirche hat die Concordia die morgendliche Messe um 10 Uhr mitgestaltet mit Liedern aus der Deutschen Messe von Schubert, dem Lied „Frieden“ von G. Fischer und dem Chor „Lobt dem Herrn der Welt“ von H. Purcell für Männerchor und Orgel: Die Leitung hatte Chorleiter W. Kwiotek. Die zahlreichen Kirchenbesucher dankten dem Chor mit begeistertem Beifall. Der Auftritt in der Kirche war auch zugleich eine gute Werbung für das abendliche Konzert in der Kurhalle. Ca. 300 Gäste waren zum abendlichen Auftritt der Concordia erschienen. Ein beachtlicher Zuschauer-Erfolg für die Sänger aus Greven. Angekündigt wurde das Konzert: „Ein bunter Melodienstrauß“, durch Werbung mit aushängenden Plakaten in Borkumer Geschäften und durch Mundpropaganda des Borkumer Männerchores.
An dieser Stelle gilt ein besonderer Dank unserem Sangesbruder Walter Windau, der die gesamte Reise mit allen Vorbereitungen astrein organisiert hat.
Zum Konzert, welches ein großer Erfolg war, sei noch zu sagen, dass es eine große Leistung bedeutet, volle zwei Stunden die Gäste mit Lieddarbietungen zu begeistern und zu immer neuen Beifallsrufen zu ermuntern.
Zum Programm gehörte der Akkordeon-Virtuose „Piotr Rangno“ mit seinem hervorragenden Können. Ein junger Mann, der mit seinem Akkordeon das Publikum faszinierte und der wohl so ziemlich alles demonstrierte, was auf diesem Instrument technisch und musikalisch machbar ist. Liedansager und Sprecher durch das Programm war Hellmut Begemann vom Borkumer Männerchor.
Der Frühschoppen am Montag mit Brunch im Hotel Rummeni war sehr gut. Mitgewirkt hat auch der Akkordeon Virtuose Piotr Rangno. Auch unser Chorleiter W. Kwiotek wusste als Alleinunterhalter zu überzeugen. An unseren Chorleiter sei an dieser Stelle ein besonderer Dank auszusprechen für seine Leistung überhaupt.
Dass der Inselaufenthalt für die Grevener Sänger ein schöner und lustiger Kurzurlaub war, ist jedem klar. Alle haben bedauert, dass schon am Montag die Rückreise angetreten werden musste.
Diese Sängerfahrt, die wirklich eine Konzertreise war, wird uns noch lange beschäftigen und eine schöne Erinnerung bleiben.

Bilder ansehen

Sängerfahrt nach Schlitz in Hessen vom 28.-30.9.1990

Einem Vorschlag unseres Chorleiters folgend, hatte der Vorstand beschlossen, die Sängerfahrt 1990 nach Schlitz in Hessen durchzuführen. Am 28.9.1990 um 9.30 Uhr ging die Reise los. Ca. 60 Sänger haben teilgenommen und waren, trotz anfänglichem Pessimismus, von der Reise begeistert. Mit Sonnenschein und guter Laune begleitet, war die Ankunft in Schlitz gegen 13. Uhr. Untergebracht waren wir in drei Hotels im Ortskern. Leider ussten einige Sänger ein Hotel außerhalb von Schlitz bewohnen.
Schon um 14.30 Uhr war eine Besichtigung der Schlitzer Kornbrennerei angemeldet. Nach einem Vortrag über die Herstellung der Schnäpse und Liköre wurden wir zum Probieren eingeladen. Mit sehr vielen leckeren Sachen sind wir bewirtet worden, haben aber diese Probierstunde gut bestanden.
Interessant war für alle Teilnehmer, dass diese Probierstunde von uns nicht nach der Personenzahl, sondern nach Gewicht angemeldet wurde. Der 1. Tenor hat mit 819 Kilo teilgenommen, der 2. Tenor 1.120 Kilo mitgebracht, der 1. Bass brachte 1.255,5 Kilo zur Besichtigung mit und das ohne Hermann Berkenheide, der alleine 126 Kilo gebracht hätte, beim 2. Bass standen 1.025,5 Kilo auf der Waage, ohne Bernhard Stegemann mit 120 Kilo. So wurde die Schlitzer Kornbrennerei besichtigt und den dort hergestellten Schnaps durchprobiert. Dieses stolze Gewicht der Concordia wurde exakt am Freitag, dem 28.9.19900 um 15.19 Uhr Ortszeit gewogen. Leiter dieser Gewichts-Kontroll-Aktion war kein anderer als unser Chorleiter Winfried Kwiotek. Auch das kann er.
Bis zum gemeinsamen Abendessen im Gasthof Habermehl war noch Zeit zur Stadtbesichtigung. Schlitz in Hessen bei Fulda ist ein sehr schönes kleines Städtchen mit einer Burg im Mittelpunkt.
Der Samstag, 29.9.1990 stand ganz im Programm der Firma Spaß und Romantik. Mit Planwagenfahrt und Wanderung (ca. 10 km) durch die schöne Landschaft um den Vogelsberg, Mittagessen im Wald (bei Sonnenschein) mit Erbsensuppe und jede Menge Getränke, Kaffee und Kuchen am Pferdestall, abendlichem Spanferkelessen mit Musik in einem guten Hotel, war der Tag voll und gut verplant. Die Zwergfell erschütternden, lustigen Einlagen einiger Sangesbrüder im Planwagen kann ich nur vom Hören her vermelden. Der bühnenreife Auftritt unseres Sangesbruders Willi Inkmann als Meistersinger auf der Waldbühne hat große Begeisterung und Lachsalven ausgelöst und muss natürlich – weil er so gut war – in der Chronik festgehalten werden.
Der Sonntag, 30.9.1990, war der Tag der Rückreise. Vorher stand die Beteiligung und die Mitgestaltung des Gottesdienstes in der kath. Kirche auf dem Programm. Begrüßt wurden wir vom Pastor der Gemeinde oben auf der Orgelempore. Mit sehr witzigen Worten überreichte er dem Organisator dieser Sängerfahrt, Klaus Lake, zwei Flachen Schlitzer Korn als Dank für unser Mitwirken am Gottesdienst. Für die ramponierten Stimmen im Tenor nach zwei Tagen Aufenthalt in Schlitz eine gute Medizin. Und Medizin darf auch während des Gottesdienstes verabreicht werden. Die Feststellung unseres Vorsitzenden W. Horstmann, mit dem 1. Schlitzohr von Schlitz gesprochen zu haben, wurde vom Pastor voll bestätigt. Die Messe wurde von uns mit folgenden Liedern bereichert und von den Kirchenbesuchern mit anhaltendem Beifall bedacht:
Lobt den Herrn der Walt
O Sacrum Convivium
Heilig – Heilig
Ave Verum
Der anschließende Frühschoppen mit Auerhahn-Pils, Männergesang mit Klavierbegleitung und vielen lustigen Solo-Einlagen einiger Sangesbrüder im Gasthof Habermehl, war der krönende Abschluss unserer 3-tägigen Sängerfahrt. Lügen gestraft wurden alle Pessimisten mit der Meinung, Schlitz ist eine tote Hose, wir haben für drei Tage eine lebende daraus gemacht.

gez. Focks
Chronist

Bilder ansehen

„Concordia“ auf Helgoland-Kurs vom 30. Mai bis 1. Juni 1986

Vergessen waren die vorausgegangenen hitzigen Debatten über das Reiseziel der diesjährigen Sängerfahrt. Um es vorwegzunehmen, mit dem Reiseziel Wilhelmshaven und Helgoland lag die Reiseleitung mit ihrem Vorschlag genau richtig. So wurden die Tage vom 30. Mai bis 1. Juni 1986 den insgesamt 46 Fahrtteilnehmern (einschl. Chormeister Winfried Kwiotek) zu einem wunderschönen Erlebnis. Diese Nordsee-Fahrt kann sich ohne Zweifel würdig an die bisherigen unvergesslichen Sängerfahrten der „Concordia“ anreihen. Besonderer Dank dafür gebührt der umsichtigen Reiseleitung, an ihrer Spitze Sangesbruder „Pilo“ Schulte, dem Verein für die finanzielle Unterstützung und jedem Teilnehmer für sein persönliches Engagement zum Gelingen der Fahrt.

Wahrlich, es ist schwer, die vielen Einzelereignisse, die sich zeitlich zum Teil auch überschneiden, mit aller Genauigkeit festzuhalten. Auch über diese Sängerfahrt könnte man wieder Bande schreiben. Wenn also das eine oder andere im Rahmen der zeitlichen Folge untergeht, so sei dies dem Ersatz-Chronisten verziehen. Es war Freitag, 30. Mai 1986, als sich kurz nach 15.00 Uhr ein moderner Reisebus der Fa. Weilke, Greven, mit insgesamt 46 Fahrtteilnehmern vom Rathausplatz in Richtung Nordseeküste in Bewegung setzte. Zuvor hatte sich jeder Teilnehmer einer „Schluckimpfung“ unterziehen müssen. Bei einigen war später im Bus noch eine „Nachbehandlung“ erforderlich. Schnell brachte der Bus die frohe Sängerschar über die Autobahn zunächst nach Wilhelmshaven. Die Uhr zeigte etwa 18.00 Uhr, als die Sänger mit einem kurzen Ständchen ihren Einzug ins Hotel Loheyde in Wilhelmshaven hielten und Quartier für zwei Tage bezogen. Nach Abendschoppen und gemeinsamen Abendessen klang der Abend „mit Landgang bis zum Wecken“ aus. Hiervon machten die Sänger ausgiebig Gebrauch. In den zahlreichen Gaststätten der Innenstadt hörte man bis spät in die Nacht die Klein-Chöre der Concordia. Man sagt, dass manche auf dem Heimgang „Kursschwierigkeiten“ hatten. Der Chronist hält dieses aber für ein Gerücht .... oder?

Am Samstag, 31.5.1986, war recht früh Wecken angesagt, da man pünktlich um 9.00 Uhr zum Ablegen der Helgoland-Fähre im Hafen sein musste. Man schaffte es auch. Bevor es an Bord von „MS Wilhelmshaven“ ging, wurde dem Schiff, der Besatzung und den zahlreichen anderen Passagieren mit einigen Liedchen – lieber Alfons verzeih mir, wenn ich Namen, Reihenfolge und Anzahl der Strophen nicht behalten habe – Kostproben unseres gesanglichen Könnens geboten. Der Beifall war groß.

Bei schönem Wetter, ruhiger See und sagenhafter Fernsicht war Helgoland gegen 11.45 Uhr erreicht. Nach dem „Ausbooten“, eine Helgoländer Eigenart, war nun bis 16.45 Uhr Zeit, Insel und Insulaner kennen zu lernen. Der Aufenthalt wurde von den meisten zum Inselrundgang, zollfreiem Einkauf und Besuch der verschiedensten Gaststätten mit typischen Seemannsgerichten genutzt. Um 17.00 Uhr nahm die „Wilhelmshaven“ wieder Anker auf und ging auf Kurs Wilhelmshaven, wo man gegen 19.30 Uhr wieder anlegte. Zuvor boten die Concordianer an Bord nochmals Proben ihres Könnens. Man verlangte Zugabe um Zugabe. Gern kam man diesen Wünschen nach. Andere Sänger sollen während dieser Darbietung in irgendeinem Schiffstunnel verzweifelt gegen den Alkohol angekämpft haben. Nach Rückkehr brachte uns der Bus wieder zum Hotel zurück. Hier wartete bereits ein gemeinsames Abendessen auf die Sänger. Dann hieß es abermals „Landgang bis zum Wecken“, was einige sehr wörtlich genommen haben sollen.

Zu schnell brach Sonntag, 1. Juni 1986, an. Er ließ uns in der eindrucksvollen Stadtrundfahrt mit einer Wilhelmshavener Hostess einen weiteren Höhepunkt erleben. Charmant plaudernd wusste die Reiseleiterin ihre Vaterstadt vorzustellen. Ging die Fahrt zunächst durch die eigentliche Innenstadt der gut 100-jährigen Marinemetropole, durch Hafenanlagen und dem Nato-Stützpunkt, so wurden auch die Vororte aufgesucht und eine Pause im Küstenbadeort Hooksiel eingelegt. Hier war es wieder Sangesbruder „Pilo“, der in seiner unvergleichbaren Art in der Gaststätte „Zum schwarzen Bären“ auf den Grund kommen wollte. Dieser Frühschoppen, kurz und zünftig, war ohne Zweifel „Spitze“. Nach Rückkehr ins Hotel Loheyde, gemeinsamen Mittagessen und einem RRR-Song für das nette Hotelier-Ehepaar rollte um 14.00 Uhr der Bus über die Autobahn wieder in Richtung Greven. Unterwegs produzierten sich „Knackemeier“ (Willi Krachten) und Franz Weber als Witzeerzähler. Schier unerschöpflich war ihr Vorrat. Erst nach zwei Stunden konnte man bei „Knackemeier“ die erste Wiederholung registrieren.

Nach Ankunft in Greven um 16.454 Uhr brachte die frohe Sängerschar schließlich noch unserem Sangesbruder Alfons Ventker zum 79. Geburtstag ein kleines Ständchen. Mit der Wiedersehensfeier beim Vereinswirt „Öppe“ fand die Fahrt schließlich ihr Ende. Ob jemand daheim auf den ehelichen Prüfstand gekommen ist, weiß der Chronist nicht mehr zu berichten.

gez. Werner Stiller
als Ersatz-Chronist

Bilder ansehen

Drei-Tage-Sängerfahrt nach Leimen/Pfalz vom 10. - 12. Juni 1983

Der Männer-Gesang-Verein 1888 e.V. Leimen/Pfalz konnte im Jahre 1983 auf ein 95-jähriges Bestehen zurückblicken, und zur festlichen Begehung dieses Jubiläums war ein sich über drei Tage vom 10. – 12. Juni 1983 erstreckendes Programm erarbeitet worden.
In diesem Ausflugsort war von einigen Concordia-Sängern, die dort schon einen Urlaub verbrachten, mit Sangesfreunden des Leimener Chores Bekanntschaft gemacht worden und aus dieser Verbindung heraus war an uns zur Teilnahme an den Jubiläumsfeierlichkeiten eine Einladung ergangen.
Nach vorheriger Klärung von Einzelheiten dieser Fahrt wurde in der Jahreshauptversammlung am 22. Februar 1983 der Teilnahme an der Jubiläumsfahrt zugestimmt.
Freitag, 10. Juni 1983: Um 7.30 Uhr reisten mit Chormeister Winfried Kwiotek 49 erwartungsvolle und froh gestimmte Sänger in einem bequemen Cityliner der heimischen Firma Weilke in südliche Richtung, und zwar führte die Fahrt über die Autobahn zum Westhofener Kreuz und weiter über Siegen, Frankfurt, Vierheimer Dreieck, Ludwigshafen und Kaiserslautern nach Leimen bei Pirmasens.
Durch den gastgebenden Verein erfolgte gegen 14.30 Uhr die Begrüßung und sodann konnten die Hotelzimmer bezogen werden, während auch einige Sänger in Privatquartieren Leimener Sänger eine sängerkameradschaftliche Aufnahme gefunden haben.
Um 18.00 Uhr fand in der Gaststätte Amberger für die Sänger der Concordia ein gemeinschaftliches Abendessen, spendiert aus der Vereinskasse, statt.
Um 20.00 Uhr folgte in der Sängerhalle Leimen ein Festkommers, zu dem sich auch der MGV Merzalben eingefunden hatte. Von unserem Chor wurden vorgetragen:
Sacrum Convivium

Cecelina
La Montanara (Das Lied der Berge)
Quantanamera und
Der Spielmann.

Diese Darbietungen wurden mit anhaltendem Applaus bedacht. Den musikalischen Teil besorgte die Blaskapelle Merzalben.
Samstag, 11. Juni 1983: Wir starteten um 9.30 Uhr zu einer Fahrt nach Neustadt an der Weinstraße. Eine vorgesehene Besichtigung der Innenstadt in Begleitung eines Stadtführers konnte aus Zeitgründen leider nicht durchgeführt werden, um noch rechtzeitig bei der Winzergenossenschaft Hambacher Schloss zu einer Weinprobe mit anschließender Kellereibesichtigung einzutreffen.

Während der Weinprobe war es Chormeister W. Kwiotek, der mit einem schmissigen Dirigat gekonnt die Lieder
Wohlauf in Gottes schöne Welt (Potpourri) von Trapp

Old Zip Coon von H. König
Drum fülle bis zum Rand die Becher
Wenn mich Sorge plagt und Würfelbecher
vortragen ließ.
Bei dem Lied „Weinland“ übernahm Sangesbruder Josef Mersch das Dirigat und alle Sänger waren auch hier bei der Sache, so dass der Erfolg nicht versagt blieb.
Während der Kellereibesichtigung und dem sich anschließenden Gemeinschaftsessen gegen 12.30 Uhr gelangten zum Vortrag
Was noch frisch und jung an Jahren
Auf ihr Brüder seid bereit Im Frühtau zu Berge
Wem Gott will rechte Gunst erweisen Wohlan die Zeit ist kommen und
Jetzt kommen die lustigen Tage.
Der Nachmittag, der zur freien Verfügung stand, wurde von einer Anzahl der Sänger zu einem Waldspaziergang genutzt.
Um 20.00 Uhr folgte ein Freundschaftssingen, an dem sich mehrere Chöre beteiligten. Es gelangten zum Vortrag:

Wohlauf in Gottes schöne Welt (Potpourri) von Trapp
Old Zip Coon von H. König.
Ein gemütliches Beisammensein mit Tanz ließ diesen Tag fröhlich ausklingen, doch zuvor wurden noch einige Sängerbekanntschaften geschlossen.

Bilder ansehen

Sängerfahrt nach Montargis vom 5. bis 8. Juni 1981

„Concordianer“ hatten während der 14-stündigen Fahrt gutes Sitzvermögen.
Vier Tage lang begleitete herrlichstes Sommerwetter unseren Chor auf der Fahrt zur Partnerstadt Montagis in Frankreich, ebenso auch während des dortigen Aufenthaltes und auf der Rückfahrt.
Am Freitag, den 5. Juni 1981, in der Frühe um 6.25 Uhr, bestiegen die Concordianer den Cityliner der Fa. Weilke. Bei der Anreise wurden eintönige Straßen gemieden und so führte die Fahrt über die Autobahn in Richtung Montagis. Nach zweistündiger Fahrt wurde bei der Raststätte bei Frechen Einkehr gehalten. Nach einem Verweilen von rd. 30 Minuten wurde die Fahrt fortgesetzt und schon um 9.30 Uhr wurde im Raum Lüttich die belgische Grenze erreicht. Noch einmal wurde 130 km vor Paris eine Erholungspause eingelegt.
Da schon um 15.00 Uhr Paris erreicht war, folgte die für die Rückfahrt eingeplante Stadtrundfahrt, die drei Stunden in Anspruch nahm. So waren Pigalle, Sacre-Coeur, Moulin Rouge, Opera, Madeleine, Concorde De Triomphe, De l-Etville, Tour Eiffel und Ecole Militaire ganz besondere Sehenswürdigkeiten; als solche dürfen auch noch Invalides, Louvre, Notre-Dame, Lido und Avenne des Champs-Elysee genannt werden.
Nachdem auf der Weiterfahrt weitere 80 km zurückgelegt waren, wurde noch eine Raststätte angesteuert.
Die Ankunft in Montagis war nach 14-stündiger Fahrt um 20.30 Uhr. Nachdem die Quartiere belegt waren, standen die Abendstunden zur freien Verfügung und so war nicht verwunderlich, dass noch ein kleiner Abendbummel folgte, um die Schönheiten der Partnerstadt kennen zu lernen.
Der Samstagvormittag diente zunächst dem Besuch des Wochenmarktes und dem Vortrag einiger Lieder.
Nach einem Empfang der Fahrtteilnehmer, der um 10.30 Uhr Salle des Fetes durch das Partnerschaftskommite gegeben wurde, fand der berühmte und sehr umfangreiche Antiquitätenmarkt das Interesse der Sänger.
Am gleichen Tage wurde um 21.00 Uhr im Salle des Fetes ein Konzert mit einem reichhaltigen Programm dargeboten. Die Liedvorträge wurden mit anhaltendem Applaus bedacht, der wiederum mit einer Zugabe belohnt wurde.
Am Sonntag, den 7. Juni, wurde der Gottesdienst in der Kirche Sainte –Madeleine mit Liedvorträgen aus der Deutschen Messe von Franz Schubert und dem Lied „Glisse tua“ bereichert. Hierfür wurde von dem Pastor, sowie auch von den zahlreichen Kirchenbesuchern anschließen ein besonderes Dankeschön zum Ausdruck gebracht.
Der Nachmittag wurde ausgefüllt mit einer Besichtigungsfahrt nach Fantaineblue, bevor am Abend im Hotel de la Poste ein gemeinschaftliches Essen eingenommen wurde; Harry Müller wurde als Dankeschön eine Flasche „Münsterländer Korn“ überreicht.
Am Montag, den 8. Juni, hieß es wieder Abschied nehmen. Zur Heimfahrt über die Autobahn wurde der Cityliner um 8.20 Uhr bestiegen, wobei die Fahrtteilnehmer auch Gelegenheit fanden, das kürzlich im Raume Dülmen freigegebene Teilstück der Bundesautobahn 43 in Augenschein zu nehmen.
Froh gestimmt kehrten wir um 17.45 Uhr wohlbehalten im Emsstädtchen wieder zurück. Mit einem kurzen Umtrunk im Vereinslokal Winninghoff fand die Sängerfahrt ihren Ausklang.

gez. A. Ventker

Bilder ansehen

„Concordia“-Ausflug am 9. August 1980

Der Vergnügungsausschuss hatte für den Ablauf eines Ausfluges mit Damen entsprechende Vorkehrungen getroffen und so konnten die Fahrtteilnehmer um 14.00 Uhr am Rathaus einen Autobus besteigen zu einer Fahrt mit zunächst unbekanntem Ziel. Eine gedeckte Kaffeetafel wurde um 15.00 Uhr bei der Ankunft in Steinbeck bei Recke vorgefunden und um 16.30 Uhr wurde dann auf dem Dortmund – Ems – Kanal ein Fahrgastschiff bestiegen zu einer Fahrt nach Schmedehausen. Es bleibt zu erwähnen, dass das Schiff eigens für die „Concordia“ gechartert war, jedoch beim Besteigen schon eine ganze Anzahl Fahrgäste an Bord war. Trotz der beschränkten Bewegungsmöglichkeit gelang es schon nach kurzer Zeit, sich zu behaupten und das Schiff in feste Hand zu bringen.
Um 20.15 Uhr hieß es bei der Ankunft in Schmedehausen „aussteigen“, wo der Gasthof Rosendahl aufgesucht wurde. Von Heinz Wortmann mit seiner Diskothek wurden wir dort erwartet, der dann mit flotter Musik zum Tanz aufspielte. Das Tanzparkett war immer wieder begehrt und in guter Stimmung verweilte man dort bis um 23.45 Uhr.
Der Abschluss des Abends vollzog sich dann im Vereinslokal Winninghoff.
Alles in allem verlief die Fahrt in bester Harmonie und alle Fahrtteilnehmer werden hieran noch sicherlich lange Zeit zurückdenken.

gez. A. Ventker

 

Sängerfahrt nach Bad Lauterberg/Harz vom 14. bis 16. September 1979

Der Vergnügungsausschuss unseres Chores hatte Vorkehrungen getroffen für eine dreitägige Fahrt in den Harz, der mit seiner einzigartigen Urlaubslandschaft im Herzen Deutschlands ein paar zünftige Tage erwarten ließ.
Am Freitag (15. September 1979), 13.30 Uhr bestiegen die Sänger den Cityliner der Grevener Fa. Weilke zur Fahrt in Richtung Rheda – Wiedenbrück und von dort aus ging die Reise weiter über die Autobahn durch landschaftlich schöne Gegenden dem Ziel entgegen. Auf der Autobahn gab es jedoch eine unfreiwillige Fahrtverzögerung infolge eines Staus, und somit konnte Bad Lauterberg erst gegen 17.00 Uhr erreicht werden.

Im gepflegten Hotel – Restaurant Revita mit erlesener Gastronomie fanden die Sänger Aufnahme. Alle Zimmer verfügten über Bad bzw. Dusche, WC, Balkon, Radio und Telefon.
Für Samstag (16. September) war ein festes Programm nicht eingeplant, so dass die Fahrtteilnehmer nach freier Wahl ihren Aufenthalt in vielfältiger Wahl nutzen konnten. Von dem 135 m hohen Hausberg, der erwandert werden konnte oder aber auch mit dem Sessellift erreichbar, konnte auf die Stadt und die herrlichen Berge und Wälder, von denen sie umgeben ist, Ausschau gehalten werden. Mehrere Sänger nutzten die Gelegenheit, die in der Nähe verlaufende Zonengrenze bei dem Ort Tettenborn in Augenschein zu nehmen. Erlesene Gastronomievermittelte den Sängern angenehme Tage und Stunden und sicherlich auch viele Erinnerungen.
Am Sonntag (17. September) hieß es um 14.30 Uhr nach einem Abschiedsessen im Hotel – Restaurant Revita mit dem Besteigen des Reisebusses Abschied zu nahmen und das vergnügte Wochenende fand in der Heimfahrt über die Autobahn Göttingen – Kassel – Unna – Kamen und der anschließenden Einkehr gegen 19.15 Uhr im Vereinslokal Winninghoff bei Stimmung und guter Laune den richtigen Abschluss.

gez. Alfons Ventker

Bilder ansehen

Erneute Englandfahrt vom 14. – 20. September 1977

Mit einer Fülle von großartigen Eindrücken ist unser Chor unter der Leitung von Chormeister Winfried Kwiotek am 20. September 1977 von der Englandreise zurückgekehrt.
Anlässlich der 100-Jahrfeier im Mai 1975 weilte der Male Voits Choir aus Hull/England hier zu Besuch und machte eine Gegeneinladung für das Jahr 1977. Nachdem uns vom Huller Chor der Besuchszeitpunkt mitgeteilt worden war, konnten auch wir mit den Vorbereitungen, z.B. Feststellung der Teilnehmer, Liedauswahl, Autobus- u. Seeüberfahrt, Gepäckversicherung und vieles andere mehr, beginnen.

Insgesamt nahmen an der Fahrt 94 Personen teil (Chormeister, 47 Sänger und 46 Angehörige).
Im Rathaus wurde unsere Sängerfamilie vom Bürgermeister der Stadt Hull mit herzlichen Worten empfangen. Dieses betrachten wir als eine besondere Auszeichnung. Vorsitzender W. Krachten, der dem Huller Bürgermeister ein Schreiben mit Grußworten des Grevener Bürgermeisters Aloys Wähning überbringen konnte, bedankte sich für den herzlichen Empfang. Sodann überreichte er einen Teller mit dem Stadtwappen Grevens an den Huller Chor mit verbindlichen Worten. Höhepunkt war zweifellos das gemeinsame Chorkonzert in der Huller Gildhull.

Über den Ablauf der Englandfahrt ist in der hiesigen Presse ausführlich berichtet worden.
Als unerfreulich und unverständlich bleibt festzustellen, dass in der Huller Presse über unsere Besuchsreise und über das gemeinsame Chorkonzert eine Berichterstattung unterblieben ist.

Die Eindrücke, die die Teilnehmer in Hull erfuhren, sind einmalig und werden so schnell nicht verlöschen.
Unsere „Concordia“ hat die Bundesrepublik Deutschland in hervorragender Weise vertreten.

(Alfons Ventker)

Bilder ansehen

Sängerfahrt nach Willingen am 18./19. September 1976

Am 18./19. September 1976 unternahm unser Chor eine zweitägige Sängerfahrt nach Willingen. Anlass dieser Fahrt war die Teilnahme an der 95-Jahrfeier des MGV Concordia 1881 Willingen.
Über Rheda-Wiedenbrück und Brilon führte die Fahrt durch landschaftlich schöne Gegenden zum Zielort, wo wir wie vorgesehen um 13.00 Uhr eintrafen. Einem Mittagessen im Hotel „Fürst zu Waldeck“ folgte die ‚Quartierverteilung durch den gastgebenden Verein. Um 16.30 Uhr war ein Treffen beider Chöre im Kurgarten, wo von der bayrischen Kapelle „Carara“ aus Stephanskirchen bei Rosenheim das musikalische Programm bestritten wurde. Aber auch unser Chor unter dem Dirigat von W. Krachten hat durch den Vortrag der Lieder: „Aus der Traube“ und „Der Spielmann“ zur Programmbestreitung beigetragen.
Um 18.00 Uhr fand im Hotel ein gemeinschaftliches. Abendessen statt, dem sich um 19,30 Uhr in der Gemeindehalle ein abendlicher. Festball mit Chordarbietungen anschloss. Auch hier war es wiederum die bayrische Kapelle, die mit Rhythmus und Schwung eine fröhliche Stimmung aufkommen ließ, die durch Lieddarbietungen unseres Chores unter dem Dirigat von W. Kwiotek und des gastgebenden Chores mit dem Chormeister H. Franz aufgeheizt wurde.
Zum Vortrag gelangten von der Concordia Greven: „Old Zip Coon“, „Frei weg“ und „Ich weiß ein Fass“.
Am Sonntag, um 10.00 Uhr, trafen wir uns mit den Sängern des gastgebenden Vereins mit ihren Angehörigen in der Gemeindehalle, wo sich auch viele Freunde und Gönner eingefunden hatten.
Auch diese Veranstaltung brachte Höhepunkte durch musikalische Darbietungen der Bayernkapelle, angereichert mit witzigen Sprüchen und Humor. Gegen Zahlung eines Unkostenbeitrages von 5,00 DM gab es Freibier, was sehr zur Hebung der Stimmung beitrug. Der Wahlspruch der Sängerfahrt „Verloren sind die schönsten Stunden, wenn nicht ein Lied gesungen“ wurde auch hier in die Tat umgesetzt.
Erst nachmittags ging diese herrliche und stimmungsgeladene Veranstaltung zu Ende.

Kurz nach 17.00 Uhr starteten wir zur Heimfahrt nach Greven. Zur vorgesehenen Einkehr im Hemfelder Hof in Hemfeld bei Clarholz ist es nicht gekommen, da die für vormittags vorgesehene Unterrichtung des Lokalinhabers unterblieben war. Beim Eintreffen in Greven gegen 20.00 Uhr konnte noch gerade der Abschied der Franzhosen, die zum Wochenende hier weilten, miterlebt werden. Wir Sänger haben es bedauert, dass durch die dem Williger Chor vor Monaten gegebene Zusage keine Möglichkeit gegeben war, zu einer gesanglichen Bereicherung des Partnerschaftstreffens beizutragen.
Von schönem Wetter begleitet war es eine herrliche Sängerfahrt.

(Alfons Ventker)

 

Sängerfahrt nach Gronau/Bad Bentheim am Sa. 12.07.1975

Nach den glanzvollen Tagen der 100.Jahrfeier im Jahre 1975 sollten sich die Sänger und ihre Ehefrauen von den vielen Mühen  und Plagen einige Stunden auf einer Sängerfahrt erholen.
Daher wurde zum Dank zu einer Tagesfahrt eingeladen. Gegen 8.30 Uhr wurden zwei moderne Busse der Fa. Weilke bestiegen. Die Fahrt führte zunächst nach Gronau zur Besichtigung des noch in Aufbau befindlichen Vogelparks. Gestärkt nach Kaffee und Mittagessen erfolgte die Weiterfahrt nach Bad Bentheim mit seinen schönen Kuranlagen und Waldungen. Wegen eines Gewitterschauers verkürzte sich der Aufenthalt. Der Nachmittag stand zur freien Verfügung, bis es dann zum Abend nach Salzbergen in das bekannte Ems-Hotel Fehring ging.

Nach einem Abendimbiss bot sich die Gelegenheit nach den Klängen einer vorzüglichen Kapelle das Tanzbein zu schwingen. Im Kreis der Sängerfamilie herrschte eine frohe Stimmung, so dass es nicht verwunderlich war, dass sich die für 22.00 Uhr vorgesehene Heimfahrt um ca. 1 Stunde verzögerte.
Der Tag klang aus mit dem Liedchen: „So ein Tag, so wunderschön wie heute.....“

(Alfons Ventker, Chronist)

MVG „Concordia“ beim Male Voite Choir in Hull/England
vom 26. April bis 1. Mai 1973

Fünf Tage waren ein unvergessliches Erlebnis.
Der Male Voits Choir aus Hull/England war vom 2. bis 4. September 1971 bei uns zu Gast und diese Gelegenheit wurde genutzt zur Durchführung eines gemeinsamen Konzerts. Bei dieser Begegnung wurde mit dem Huller Chor eine enge Freundschaft geknüpft. Der ausgesprochenen Einladung zu einem Gegenbesuch sind wir gern

nachgekommen. Am Donnerstag, dem 26. April 1973, verließen wir mit Chormeister Torsten Brand und mit dem Pianisten Schwickert, Münster, den Bahnhof Greven, um über Rheine nach Hoek van Holland zu fahren. In reservierten Abteilen kam die Stimmung sofort auf Hochtouren. Vor dem Besteigen des Schiffes St. George wurde manches zünftige Lied geschmettert. Für „feuchte“ Luft hatten alle Sänger bestens vorgesorgt. Bei einer Windstärke „sieben“ erreichten wir nach etwa sieben Stunden in Harwich englischen Boden. Bevor wir jedoch die Sangesfreunde in Hull begrüßen konnten, mussten wir noch eine achtstündige Eisenbahnfahrt auf englischem Boden zurücklegen, die uns Gelegenheit bot, die ersten Eindrücke des Gastlandes zu gewinnen. Zur besonderen Freude der Fahrtteilnehmer befand sich ein Restaurationsabteil vor den für uns reservierten Abteilen; dieses fand einen recht guten Zuspruch. Somit kam keinem die Fahrt zu lange vor und man hatte viel Spaß, bevor wir freitags gegen 15.30 Uhr von den Sängern des befreundeten Chores in Hull am Bahnhof begrüßt wurden.
Im Bahnhofshotel hieß uns der Präsident des Male Voits Chores Bernhard Blanchard mit folgenden Worten herzlich willkommen:
„Sehr geehrte Gäste aus Deutschland.
Nach vielen Monaten langen Wartens kommt endlich der Tag, worauf wir uns gefreut und wonach wir uns gesehnt haben. Es ist für uns sowohl eine Ehre als auch ein Vergnügen, den Männer-Gesang-Verein aus Greven zu begrüßen. Die Stadt Kingston von Hull heißt Sie herzlich willkommen. Diese alte Stadt ist eine wahrhaft internationale Stadt und wir erfreuen uns darum, unsere Freunde von jenseits der Nordsee treffen zu können. Länder haben Grenzen: die Musik, sei sie von einem Orchester oder von einem Chor, kennt keine solchen. Man einigt sich in dem grenzenlosen Gebiet der Töne und des Gesangs. Wären die Politiker nur Sänger, wären ihre Ziele nur das Vergnügen an dem Schönen zu verbreiten, dann gäbe es keine Streitigkeiten ... Wie Sie den Humber hinauf fuhren, haben Sie wohl bemerkt, dass es keine Brücke gibt, die uns mit unseren Nachbarn jenseits des Flusses in Verbindung setzt. Ich kann Ihnen jedoch mitteilen, nach einem halben Jahrhundert sind die Pläne soweit vorgerückt, dass man endlich angefangen hat, so eine Brücke zu bauen. Hoffentlich werden Sie darüber fahren können, das nächste Mal, wo Sie nach Hull kommen, vorausgesetzt, dass die Arbeit schnell vorgeht. Von einer begonnenen Brücke habe ich gesprochen, nun erwähne ich eine zweite, nämlich die Brücke der Musik und des Gesangs. Jeder, der will, kann darüber gehen. Diese Brücke wird uns ermöglichen, an einer wirklichen Harmonie teilzunehmen, alte Freund- und Bekanntschaften zu erneuern und neue zu binden. Der Huller Männerchor ist sicher, dass dieser ein bemerkenswerter Besuch sein wird und hofft, dass Sie sich unter uns gut unterhalten werden“.

Nach diesen Begrüßungsworten wurde uns der erste „englische“ Tee gereicht. Bei der Begrüßung waren auch alle Gastgeber zugegen, die uns ohne Zeremoniell herzlich, offen, persönlich, ehrlich und einfach begrüßten. Sodann hatten wir Gelegenheit, mit unseren Gastgebern den Rest des Tages zu verbringen.
Am Samstagvormittag wurden wir im Huller Rathaus durch Bürgermeister Rosen empfangen und recht herzlich begrüßt. Es folgte dann im Queens-Hotel ein gemeinsames Mittagessen mit erlesenen Gerichten. Der Nachmittag diente einer gemeinsamen Probe beider Chöre für das abendliche Konzert, das ebenso wie die Probe im Saal des Rathauses stattfand.
Vor dem Beginn des Konzerts wurden wir durch den Präsidenten des Male Voits Chores, Bernard Blanchard, mit folgen Worten begrüßt:
„Liebe Freunde aus Greven!
Im Namen des Huller Männerchores begrüße ich Sie ein zweites Mal. Ich möchte betonen, wie wir uns darauf freuen, Sie im Laufe dieses Konzerts singen zu hören. Ihr Name und Ihr Ruf sind Ihrem Kommen vorangegangen! Wir freuen uns auf diesen Musik- und Gesangsabend. Jedes Jahr hat unser Gesangverein das Privileg, in diesem Rathaus Hunderten von unseren Freunden vorzusingen. An diesem Abend gibts das erhöhte Vergnügen, daran mit Ihnen teilnehmen zu dürfen. Die Freunde, die sich hier befinden, möchten, dass ich Ihnen in ihrem Namen die Hand des Grußes und der Freundschaft biete: es ist für mich ein recht großes Vergnügen“.

 

Sängerausflug nach Bigge (Sauerland) am 30./31. Mai 1970

„Wenn Sänger reisen, lacht der Himmel“, o nein, es war nicht zutreffend, als wir am Sonnabend, 30. Mai 1970 um 7.00 Uhr mit einem Bus der Fa. Weilke eine Sängerfahrt nach Bigge (Sauerland) unternahmen, an der sich 50 Sänger beteiligten. Die Fahrtroute war Münster, Hiltrup, Hamm, Werl, Körbecke – Möhnesee – Meschede, Ankunft in Bestwig.
Im Hansa-Hof wurde Rast gemacht zur Einnahme des Frühstücks. Hier wurden wir von einem Sangesbruder des MGV „Cäcilia 1876 Bigge“ begrüßt, der uns dann ab 10.40 Uhr auf der Weiterfahrt über Fredeburg (11.30 Uhr), Gleidorf, Oberkirchen, Nordenau begleitete. Ankunft in Altastenberg um 12.00 Uhr, woselbst im Hotel „Möhrchen“ eingekehrt wurde zum Mittagessen.
Es darf wohl erwähnt werden, dass die richtige Wahl getroffen war, denn das Mittagessen war reichlich und geschmacklich sehr gut. Der vorgesehene Spaziergang zum Astenturm musste leider ausfallen, da es sehr nebelig war und zudem noch regnete. Die Sänger legten dann ein Plauderstündchen ein, während auch ein Teil der Sänger mit dem Kartenspiel die Dauer des Aufenthaltes ausfüllte.
Gegen 15.00 Uhr brachen wir dann auf zur Weiterfahrt über Niedersfeld, Assinghausen nach Bigge, dem eigentlichen Ausflugsziel. Hier begrüßte uns Vorsitzender Paul mit seinen Sangesfreunden recht herzlich. Dem „Einrücken in die Quartiere“ folgte gegen 18.00 Uhr ein gemeinschaftliches Essen in der Schützenhalle. Hier fand auch in der fast vollbesetzten großen Schützenhalle ein Chor- und Volksliederkonzert, ausgeführt von insgesamt neun Chören, statt. Unsere Lieddarbietungen, unter der Leitung unseres bewährten Chorleiters Thorsten Brand, wurden schmissig vorgetragen und von den Anwesenden nachhaltig applaudiert.

Nach der Programmabwicklung scharrte unser Vizechormeister Willi Krachten unweit der Theke eine Anzahl Sänger um sich und verstand es, in temperamentvoller Weise Gesänge, die begeisterten, darzubieten. Es würde zu weit führen, Einzelheiten zu schildern, doch darf gesagt werden, dass beim anschließenden Tanzabend fleißig das Tanzbein geschwungen wurde, woran sich jung und alt beteiligte.

Am Sonntagvormittag gegen 10.45 Uhr trafen sich die Bigger Sänger mit unseren Chormitgliedern im Vereinslokal Koch zu einem gemütlichen Beisammensein mit Frühschoppen. Gleich zu Beginn schon war die Stimmung ausgezeichnet, und so war es uns vergönnt, in Bigge frohe Stunden zu verbringen. Mit einem „Glöcklein“ wurden immer wieder neue Runden angekündigt und alle, die dabei waren, werden diese schönen Stunden noch lange in Erinnerung behalten. Der Nachmittag diente zu einem Spaziergang nach Olsberg und stand im Übrigen zur freien Verfügung.
Um 19.00 Uhr bot sich in mehreren Gaststätten die Gelegenheit, das Fußball-Weltmeisterschaftsspiel im Fernsehen mitzuerleben. Und dann hieß es gegen 21.00 Uhr Abschied nehmen. Einige Sangesbrüder sorgten auf der Heimfahrt für Unterhaltung. Wenn davon abgesehen wird, die Einzelunterhalter namentlich zu nennen, so dürfte doch der Name unseres Sangesbruders Klaus Lake ganz besonders genannt werden.

Es war eine frohe Sängerfahrt, die bei dem künftigen Schützenfest durch die Verleihung von Ehrenzeichen an Sangesbrüder für besondere Begebenheiten wieder ins Gedächtnis der Fahrtteilnehmer wachgerufen

gez. A. Ventker

Protokollführer

17.06 - 19.06.1966 Fahrt nach Niederlahnstein